Regenwasserversickerung

Worum geht es?

Wassertropfen
Wassertropfen Bild: Amir Kaljikovic - Fotolia.com

Durch die hohe Versiegelung im Stadtgebiet wird die natürliche Grundwasserneubildung beeinträchtigt. Ein schonender und umsichtiger Umgang mit der Ressource Wasser zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Stadt ist deshalb gerade im Ballungsraum Berlin wichtig.

Die Abkehr von der traditionellen Regenwasserbeseitigung und hin zur Regenwasserbewirtschaftung ist dafür eine wichtiges Standbein der Wasserwirtschaft.

Die Kernelemente der Regenwasserbewirtschaftung im Land Berlin sind:

  • Versickerung des Niederschlagswassers über belebte Bodenzone am Ort des Anfalls,
  • dezentrale oder semizentrale (für ein begrenztes Einzugsgebiet) Speicherung und Rückhaltung des Niederschlagswassers,
  • Reinigung des Regenwassers vor Einleitung.

Die Versickerung von Regenwasser bedarf einer wasserbehördlichen Erlaubnis sofern die Vorraussetzungen der Niederschlagsfreistellungsverordnung nicht erfüllt sind.

Weitere Informationen zum Thema Regenwasser, zum Antragsverfahren und zur Versickerung erhalten Sie bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Karten und Daten zur Versickerung aus Niederschlägen finden Sie im Digitalen Umweltatlas Berlin.

Ansprechpersonen Landesverwaltung

Gesetze / Vorschriften

  • Niederschlagswasserfreistellungsverordnung (NWFreiV)