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Berlins Krankenhäuser

Stationäre Versorgung

Wer wissen möchte, welches die nächsten Krankenhäuser zum Wohnort sind oder auch welche Leistungen die unterschiedlichen Krankenhäuser anbieten, hat verschiedene Informationsmöglichkeiten:

Über die Karte der Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) können Sie sich die Standorte der Krankenhäuser und dann das jeweilige Leistungs- und Serviceangebot anzeigen lassen.

Aufgabe der Krankenhausaufsicht ist es, den ordnungsgemäßen Betrieb der Krankenhäuser zu überwachen und insbesondere auf die Einhaltung der Mindeststandards gemäß der im Land Berlin geltenden Krankenhausbetriebsverordnung zu achten. Die Krankenhäuser erhalten zur Erlaubnis ihres Betriebes eine Ordnungsbehördliche Genehmigung, die Privatkrankenanstalten gemäß der Gewerbeordnung (§ 30 GewO) bei Erfüllung aller Voraussetzungen eine Konzession.

Es kann unterschieden werden zwischen folgenden Krankenhaustypen:

  • Plankrankenhäuser und Universitätsklinika: Krankenhäuser, die in den Krankenhausplan des Landes Berlin aufgenommen sind. Dies bedeutet, dass notwendige Behandlungskosten von den Krankenkassen bzw. -versicherungen übernommen werden.
Krankenhausplan 2010

Krankenhausplan des Landes Berlin laden »

(Krankenhausplan 2010, 4084223 KB)
  • Krankenhäuser, die nicht in den Krankenhausplan des Landes Berlin aufgenommen sind: Gesetzliche Krankenversicherungen sind nicht verpflichtet, Behandlungskosten dieser Krankenhäuser zu übernehmen. Diese Häuser sind nachrichtlich im Krankenhausplan aufgeführt
  • Sonderkrankenhäuser stehen nicht der gesamten Bevölkerung zur Behandlung zur Verfügung. Als Sonderkrankenhäuser in Berlin werden das Krankenhaus der Berliner Vollzugsanstalten und das Krankenhaus des Maßregelvollzuges geführt. Auch der nicht von der Zivilbevölkerung nutzbare Teil des Bundeswehrkrankenhauses ist in diese Kategorie einzuordnen. Auch diese Häuser sind nachrichtlich im Krankenhausplan aufgeführt.



Einen Überblick über die Entwicklung der Krankenhausangebote in Berlin bietet der Bericht über Ergebnisse der Krankenhausplanung in der Zeit von 1990 bis 2005.

Entwicklung bis 2005

Bericht über Ergebnisse der Krankenhausplanung in der Zeit von 1990 bis 2005 laden »

(Entwicklung bis 2005, 77492 KB)

Ambulante Behandlung im Krankenhaus nach § 116b Abs. 2 SGB V

Spezialfachärztliche Versorgung nach § 116b SGB V
Neue Rechtslage ab 2012

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VStG) zum 1. Januar 2012 wurde die bisherige Regelung der ambulanten Behandlung im Krankenhaus in § 116b SGB V durch die ambulante spezialfachärztliche Versorgung ersetzt. Sowohl an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Leistungserbringer (niedergelassene Vertragsärztinnen und -ärzte sowie Medizinische Versorgungszentren - MVZ) als auch Krankenhäuser sollen künftig schwere Verlaufsformen von Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen, seltene Erkrankungen und Erkrankungszustände mit entsprechend geringen Fallzahlen sowie hochspezialisierte Leistungen unter grundsätzlich denselben Anforderungen ambulant behandeln können.
Der Gesetzgeber hat den G-BA beauftragt, das Nähere zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung in einer Richtlinie zu regeln. Nach Inkrafttreten dieser Richtlinie können Leistungserbringer, die an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung teilnehmen wollen, dies gegenüber dem erweiterten Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen ihres Bundeslandes anzeigen. Der Anzeige sind Belege dafür beizufügen, dass der Leistungserbringer die gesetzlichen und die in der Richtlinie geregelten Voraussetzungen erfüllt. Der Leistungserbringer ist nach Ablauf einer Frist von zwei Monaten nach Eingang seiner Anzeige zur Teilnahme an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung berechtigt, es sei denn, der Landesausschuss teilt ihm innerhalb dieser Frist mit, dass er die Anforderungen und Voraussetzungen hierfür nicht erfüllt.
Der G-BA erarbeitet derzeit eine neue Richtlinie nach § 116b SGB V, um entsprechend dem gesetzlichen Auftrag den neuen Leistungsbereich der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung zu regeln. Die bisherige Richtlinie über die ambulante Behandlung im Krankenhaus nach § 116b (alt) SGB V gilt zunächst für bereits erteilte Bestimmungen für die ambulante Behandlung im Krankenhaus weiter fort, es können aber auf dieser Basis seit dem 1. Januar 2012 keine Neuanträge mehr bei den zuständigen Landesbehörden beschieden werden. Die von den zuständigen Landesbehörden vor dem 1. Januar 2012 erteilten Bestimmungen zur ambulanten Behandlung im Krankenhaus gelten bis zu deren Aufhebung durch die Landesbehörden weiter. Sie sind von den Landesbehörden jedoch spätestens zwei Jahre nachdem der G-BA für die jeweilige Erkrankung oder hochspezialisierte Leistung das Nähere zur spezialfachärztlichen Versorgung in einer Richtlinie geregelt hat aufzuheben.

Die Krankenhäuser, die in Berlin vor dem 1. Januar 2012 zur ambulanten Behandlung nach § 116b (alt) SGB V bestimmt wurden, sind dem Dokument

Zugelassene Kh Nach _ _116b

Ambulante Behandlung im Krankenhaus nach § 116b Abs. 2 (alt) SGB V - Zugelassene Krankenhäuser in Berlin laden »

(Zugelassene Kh Nach _ _116b, 41086 KB)

zu entnehmen.

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