Bei der derzeitigen Schaltung kommt es für den Hauptverkehrsstrom an nahezu jeder Ampel zu unnötigen Stops an roten Ampeln, von denen auch die Straßenbahn betroffen ist.
Grüne Welle in der Riesaer Straße
Das ist mein Vorschlag:
Um dem wachsenden Verkehrsaufkommen in Hellersdorf und insbesonre in der Riesaer Straße gerecht zu werden und um eine unnötige Belastung der Anwohner mit Lärm, Abgasen und Feinstaub zu vermeiden, sollte die Schaltung der Ampelanlagen im Verlauf der Riesaer Straße so aufeinander abgestimmt werden, dass man sie mit etwa Tempo 50 passieren kann, ohne anzuhalten.
Basis-Daten
Kategorie C
Dieser Vorschlag wurde durch die Abteilung Wirtschaft, Tiefbau, Bürgerdienste und öffentliche Ordnung (neu: Abteilung Wirtschaft und Stadtentwicklung) als Vorschlag an Dritte mit einer Zuständigkeit außerhalb des Bezirksamtes bewertet und in die Kategorie C eingeordnet.
Stellungnahmen
Das Bezirksamt hat sich an die Verkehrslenkung Berlin gewandt mit der Bitte, die Schaltung der Ampelanlagen im Verlauf der Riesaer Straße so aufeinander abzustimmen, dass man sie mit etwa Tempo 50 km/h ohne anzuhalten passieren kann.
Umsetzungs-Daten
Ausschuss für Siedlungsgebiete und Verkehr: Der Ausschuss stimmt dem Vorschlag der Bürgerinnen und Bürger zu.
Der Ausschuss stimmt dem Vorschlag der Bürgerinnen und Bürger zu.
- Sie müssen sich anmelden oder registrieren um Kommentare zu schreiben.




Kommentare
Ich stimme Ihnen zu, dass die Ampelschaltungen im gesamten Straßenzug Stendaler Straße - Riesaer Straße nicht den Eindruck machen, als würde dort ein Mindestmaß an ernstzunehmender Verkehrsplanung und Herzblut drin strecken.
Allerdings betrifft dies nicht nur den privaten Autoverkehr, sondern auch die Interessen der Fußgänger und Radfahrer. Nur um zum Beispiel mit einem Grünen Pfeil den Kfz-Verkehr zu bevorteilen, ist es als Fußgänger an der Einmündung Hellersdorfer Straße unmöglich in einem Zug die Stendaler Straße zu überqueren. Noch schlimmer ist die Bettelampel für Fußgänger ein paar Meter weiter nördlich - weil's so lustig ist, haben Fußgänger hier auch dann Rot, wenn der Querverkehr über die Janusz-Korczak-Straße ein paar Meter weiter Grün hat.
Das Ganze wird mit der - berechtigten - Vorrangschaltung für die Tram begründet. Allerdings habe ich den Eindruck, dass eben jene Vorrangschaltung von den Planern dazu benutzt wird, diese als besonders sinnlos erscheinen zu lassen. Also andere parallele Grünphasen für Kfz, Fuß und Rad auszulassen - um letztere schön gegeneinander aufzubringen.