Gewerbeabfallentsorgung

Worum geht es?

Müllbehälter
Bild: Kaliyoda

Ziel der Gewerbeabfallverordnung ist die schadlose und möglichst hochwertige Verwertung gewerblicher Siedlungsabfälle. Die Verordnung bestimmt im wesentlichen Anforderungen an die Getrennthaltung von Abfällen und an die Vorbehandlung von Gemischen einschließlich der Vorgabe einer dabei zu erreichenden Verwertungsquote und der durchzuführenden Kontrolle. Durch die Verordnung soll ein Beitrag zur Erhöhung der Planungs- und Rechtssicherheit für die betroffenen Abfallerzeuger, private und öffentliche Entsorger und die zuständigen Abfallbehörden geleistet werden.

Somit müssen seit dem Inkrafttreten der Gewerbeabfallverordnung am 01.01.2003 – wie auch schon seit Jahren in Privathaushalten üblich – gewerbliche Erzeuger und öffentliche Einrichtungen die verwertbaren Abfallfraktionen:

  • Papier / Pappe
  • Glas
  • Kunststoffe
  • Metalle
  • Bioabfälle und Speisereste

getrennt sammeln und zur Entsorgung bereitstellen.

Bau- und Abbruchabfälle sind ebenfalls in die Fraktionen Glas, Kunststoff, Metalle und Beton zu trennen und zur Entsorgung bereitzustellen.
Die Restmüllfraktion ist nach Maßgabe der Verordnung dem zuständigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (in Berlin die BSR) zu überlassen.

Die Überwachung der Getrennthaltung der gewerblichen Siedlungsabfälle gehört zu den Ordnungsaufgaben der Umwelt- und Naturschutzämter.

Gesetze / Vorschriften

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