Das Fördergebiet Marzahn-Süd

  • Das Rathaus Marzahn und der Brunnen am Helene-Weigel-Platz

    Der Helene-Weigel-Platz mit dem Marzahner Rathaus ist das Zentrum des Gebiets

  • Kunstwerke im Heinz-Graffunder-Park vor Plattenbau

    Im Heinz-Graffunder-Park

  • Spielplatz und Neubauten in der Marchwitzastraße

    Neubauten in der Marchwitzastraße

  • Sanierte und unsanierte Sportanlagen am Eugen-Roth-Weg

    Sanierte und unsanierte Sportanlagen am Eugen-Roth-Weg

Die Allee der Kosmonauten durchzieht das Fördergebiet in Ost-West-Richtung. Sie übernimmt maßgeblich die Funktion der Haupterschließung für das Quartier sowohl nach außen als auch nach innen bzw. in die Teilbereiche des Quartiers. Nach Westen hin wird das Fördergebiet durch Gleisanlagen gefasst, durch die eine deutliche räumliche Trennung zum westlich gelegenen Gewerbegebiet entsteht. Im Norden wird das Gebiet durch die Landsberger Allee begrenzt. Im Osten grenzt das Gebiet an eine kleinteilige Einfamilienhausbebauung, die einen markanten Kontrast zur großmaßstäblichen Plattenbauweise bildet. Die Schule am Pappelhof und das Wilhelm-von-Siemens-Gymnasium bilden den östlichen Abschluss.

Kunstwerk Keramikblumen im Park Akazienwäldchen in Marzahn-Süd vor der "Grundschule unter dem Regenbogen"

Die Keramikblumen im Park Akazienwäldchen in Marzahn-Süd vor der "Grundschule unter dem Regenbogen"

Gebietscharakteristik

Das Fördergebiet liegt als ältester Teil der Großsiedlung Marzahn im westlichen Teil des Bezirks Marzahn-Hellersdorf. Im mittig gelegenen Springpfuhl-Quartier mit dem gleichnamigen Park und Wohnhochhäusern befindet sich das Zentrum des ehemaligen Stadtbezirks Marzahn: der Helene-Weigel-Platz mit Einkaufsmöglichkeiten, medizinischen Einrichtungen, einer Schwimmhalle sowie einer Grundschule mit zwei Sporthallen. Der Platz mit dem unter Denkmalschutz stehenden Rathaus gilt als prägendes städtebauliches Ensemble. An seiner Ost- und Westseite ist eine zusätzliche Bebauung mit Gewerbesockeln und Wohnhochhäusern für bis zu 1.000 Menschen vorgesehen. Der architektonische Charakter und die Mischung aus Wohnen, Versorgung und Begegnung sollen dabei erhalten bleiben. Westlich und nordwestlich nehmen ein Gewerbegebiet und Parkplatzflächen den Raum zwischen Bundesstraße und S-Bahn-Trasse ein. Bis zum Bruno-Baum-Grünzug finden sich außerdem mehrere Plattenbauriegel, eine Gemeinschaftsunterkunft und das Viktor-Klemperer-Kolleg. Am Eugen-Roth-Weg an der Südspitze des Untersuchungsgebiets liegt ein großes Sportgelände. Nördlich davon wurden bereits Neubauten errichtet. Prägend sind außerdem ein Einkaufszentrum und der Heinz-Graffunder-Park.

Leitbild und Entwicklungsziele

Marzahn-Süd soll als inklusives, zukunftsorientiertes Quartier weiterentwickelt werden, das soziale Teilhabe, Chancengleichheit und Lebensqualität für alle Generationen bietet. Klimaresiliente Freiräume und viele attraktive Möglichkeiten für Begegnung, Bewegung, Kultur und Bildung sollen das Quartier lebenswert machen. Im Fokus der Förderung stehen die Bereiche Springpfuhlpark, Heinz-Graffunder-Park und Helene-Weigel-Platz – als zentrale Orte mit hohem Entwicklungspotenzial. Diese öffentlichen Grün- und Freiflächen sollen unter den Aspekten Sicherheit, Klimaresilienz und Pflegbarkeit qualifiziert werden. Besonderes Augenmerk liegt zudem auf den Bedürfnissen von Älteren, von Menschen mit Behinderungen sowie von Familien und mobilitätseingeschränkten Personen. Umweltgerechte Verkehrsformen sollen gefördert werden. Auch die Qualifizierung sozialer Einrichtungen, wie der Musikschule, des Begegnungszentrums MuRInka und der Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur wird angestrebt. Das betrifft auch die Aufwertung der dazugehörigen Freiflächen. Dringend erforderlich ist außerdem die Qualifizierung der Sportstätten am Eugen-Roth-Weg.

  • Fördergebiet Marzahn-Süd

    PDF-Dokument (3.7 MB) - Stand: September 2026

Das Fördergebiet

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Starter- und Schlüsselprojekte

Aufwertung Außenfläche Jugendkulturzentrum „Die Klinke“

Nach dem Abschluss der Sanierung und Erweiterung des Jugendkulturzentrums „Die Klinke“ 2027 wird die Außenfläche aufgewertet. Dabei werden besonders Aspekte der Barrierefreiheit, Inklusion sowie der Klimaanpassung berück­sich­tigt, sodass eine Nutzung an Hitzetagen möglich wird. Die Perspektiven des pädagogischen Personals und der Jugendlichen fließen in die Planung ein.

Qualifizierung Springpfuhlpark

Im zentralen und identitätsstiftenden Springpfuhlpark soll durch eine Anpassung der Bepflanzung und eine Verbesserung der Beleuchtung das Sicherheitsgefühl erhöht werden. Darüber hinaus werden Wege, Brücken und Eingänge saniert. Zusätzliche Aufenthaltsangebote und die ökologische Aufwertung des Parks stärken das Gebiet als Begegnungsort.

Außenanlagen Kita „Raupe Nimmersatt“

Passend zum Inklusions-Konzept des 2024 bis 2026 sanierten und erweiterten Kitagebäudes sollen die Außenflächen baulich qualifiziert werden. Mit dem Augenmerk auf Barrierefreiheit werden neue Bewegungs- und Spielangebote geschaffen. Zusätzlich werden die Klimaresilienz und der Hitzeschutz des Geländes gesteigert.

Kontakt

Rainer Blank

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf

Ngoc Mai Nguyen