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Impfung eines Kindes, www.fotolia.com - Fotograf: Sergey Nivens

Infektionsschutz

Infektionsschutz hat die Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten zum Ziel. Schwerpunkte der Arbeit sind die Überwachung der nach Infektionsschutzgesetz meldepflichtigen Erkrankungen (Infektionsepidemiologie), die Koordinierung bei bezirksübergreifenden Krankheitsausbrüchen sowie die Rahmenplanungen zur Bewältigung außergewöhnlicher Gefahrenlagen wie eine Influenza-Pandemie oder ein bioterroristisches Ereignis.

Weiterhin werden die Empfehlungen des Landes Berlin für Schutzimpfungen auf der Basis der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am RKI veröffentlicht und die Zulassungen für Gelbfieberimpfstellen erteilt.

Wegen der Übertragbarkeit von Krankheitserregern durch Schädlinge werden ministerielle Angelegenheiten der Schädlingsbekämpfung ebenfalls in diesem Sachgebiet bearbeitet. Zusätzlich werden die Genehmigungen zur Ein- und Ausfuhr von Krankheitserregern nach § 44 Infektionsschutzgesetz erteilt, dabei beschränkt sich die Genehmigung ausschließlich auf humanpathogene (den Menschen betreffende) Krankheitserreger.

Weiterführende Literatur und Empfehlungen sowie Downloads und Formulare


Zum Thema Impfen
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Zum Thema Berliner Impfbeirat

Der Berliner Impfbeirat wurde am 10.11.2010 bei seiner konstituierenden Sitzung ins Leben gerufen. Ziel ist es durch die Vernetzung aller Akteure, die in Berlin mit dem Impfen befasst sind eine IST-Stand Erfassung einschließlich der Analyse von Schwachstellen auf dem Gebiet des Impfens zu erreichen. Weiterhin soll der Abbau von Impfhindernissen, zum Beispiel durch Initiierung von zielgruppenorientierten Projekten, forciert werden. Zur Zeit stellen Bemühungen zur Maserneliminierung den Arbeitsschwerpunkt dar.

Eine Liste der Beiratsmitglieder (PDF Dokument) und die Geschäftsordnung (PDF Dokument) des Beirates können hier geladen werden. Alle Mitglieder haben eine Selbstauskunft abgegeben, mit der sie ihre Unabhängigkeit von Impfstoffherstellern schriftliche bestätigen.

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Zum Thema Infektionsschutz:
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Zum Thema Bioterrorismus:
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Zum Thema Schädlingsbekämpfung:
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Zum Thema Gelbfieber:

Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, welche hauptsächlich in tropischen Gebieten Afrikas und Südamerikas auftritt. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation erkranken jährlich rund 200.000 Menschen, von denen 30.000 an der Krankheit sterben.

Der Erreger wird durch Mückenstiche übertragen. Die Weiterverbreitung von Mensch zu Mensch ist sehr unwahrscheinlich.

Reisende können sich durch Impfungen gegen eine Erkrankung schützen. Diese Impfungen werden in speziell hierzu ermächtigten Gelbfieberimpfstellen angeboten und sind kostenpflichtig.

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Zum Thema Ein- bzw. Ausfuhr von Krankheitserregern:

Tätigkeiten mit Krankheitserregern sind nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) erlaubnispflichtig. Hierzu zählen die Ein- und Ausfuhr, die Aufbewahrung und das Arbeiten mit Krankheitserregern.

Eine personengebundene Erlaubnis gemäß § 44 IfSG erteilt in Berlin das für den Wohnort zuständige Gesundheitsamt bei Vorliegen der notwendigen Vorrausetzungen (z.B. Sachkenntnis, Zuverlässigkeit).

Eine weitergehende gesonderte Antragspflicht zu jedem einzelnen Erreger, mit dem der Erlaubnisinhaber tätig ist, besteht grundsätzlich nicht. Im Einzelfall entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.

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Zum Thema Meldepflichtige Krankheiten

Meldepflichtige Infektionskrankheiten sind in den §§ 6 und 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG)(Externer Link) festgeschrieben.
Darüber hinaus ist seit dem 01.05.09 die Meldepflicht nach § 6 IfSG bundesweit auf Verdachtsfälle, Erkrankungen sowie Todesfällen an Influenza A H1N1 erweitert worden.
Zudem ist ab dem 01.07.2009 bundesweit der Nachweis von MRSA in Blutkulturen und Liquor gemäß § 7 Infektionsschutzgesetz meldepflichtig.

In Berlin besteht darüberhinaus seit 1998 eine erweiterte Meldepflicht, nach welcher Ärzte Fälle mit Borreliose an die Gesundheitsämter zu melden haben.

Kontakt

Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
Oranienstr. 106
10969 Berlin

Telefon (030) 9028-0
Telefax (030) 9028-2056

Aktuelles

Ansprechpartner:

Frau Dr. Marlen Suckau
Telefon (030) 9028-1610
Telefax (030) 9028-2175
E-Mail