Bettenangebot in den Berliner Krankenhäusern
Die Darstellungen in diesem Abschnitt zum Bettenangebot der Berliner Krankenhäuser beruhen auf den ordnungsbehördlichen Genehmigungen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales.
Zum Stichtag 31.12.2010 wurden im Land Berlin in 49 Plankrankenhäusern 21.028 Krankenhausbetten betrieben. Dabei wurden die Kliniken der Charité und von Vivantes jeweils als nur ein Krankenhaus gezählt. Auf 1.000 Berliner Einwohner kamen damit 6,13 Planbetten. In den Universitätskliniken wurden 3.213 Betten vorgehalten. Diese Kapazität ist auf die Gesamtregion Berlin-Brandenburg zu beziehen, da Brandenburg über keine eigenen universitären Angebote verfügt.
Zusätzlich werden in Berlin noch 564 Betten in Krankenhäusern betrieben, die nicht in den Krankenhausplan aufgenommen sind. Hierzu zählen auch die Havelklinik mit 66 Betten und die Klinik Count Down (12 Betten), die jeweils einen Versorgungsvertrag mit den Kostenträgern (Krankenkassen) abgeschlossen haben. Darüber hinaus werden in den beiden Sonderkrankenhäuser (Maßregelvollzug und Vollzugsanstalten) 576 Betten betrieben.
Insgesamt gab es am 31.12.2010 im Land Berlin 91 Krankenhäuser mit einer Gesamtkapazität von 22.168 Betten. Die Kapazitäten im nicht-zivil genutzten Teil des Bundeswehrkrankenhauses blieben hierbei unberücksichtigt. Ebenso unberücksichtig sind in dieser Zahl die Kapazitäten in stationären Rehabilitationseinrichtungen. Über derartige Angebote, die in anderen Bundesländern - so auch in Brandenburg - bis zu einem Drittel der Krankenhauskapazität erreichen, verfügt Berlin unverändert nur in geringem Umfang. Ebenfalls von Krankenhäusern zu unterscheiden und nicht enthalten in den oben genannten Zahlenangaben sind:
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