Botschaft vom Regierenden Bürgermeister von Berlin

Gute Leichte Sprache

Wir erklären Ihnen wichtige Informationen in Leichter Sprache.
Jeder soll Informationen über das Corona-Virus verstehen.
Deshalb haben wir diese Internet-Seiten in Leichter Sprache gemacht.

Illustration zweier Menschen die die Arme heben

Liebe Berliner und Berlinerinnen,

Wir haben in den letzten Monaten gezeigt:
Wir können etwas beitragen.
Die Corona-Zahlen sind mit unserer Hilfe zurück-gegangen.
Wir haben Rücksicht genommen
und Verantwortung übernommen.
Dadurch gab es im Sommer wieder mehr Freiheiten.
Dafür sind wir sehr dankbar.

Viele von Ihnen haben sich an alle Regeln gehalten.
Zum Beispiel:
Restaurants, Sport-Einrichtungen und Kultur-Einrichtungen haben gute
Hygiene-Regeln gemacht und sich daran gehalten.
Dafür bin ich sehr dankbar.
Aber: Durch die vielen Kontakte zu anderen Menschen
sind die Corona-Zahlen wieder gestiegen.

ein Mensch ist krank und liegt in einem Kranken-Bett

Zur Zeit sind die Corona-Zahlen sehr hoch.
Das sehen wir zum Beispiel in den Kranken-Häusern.
Dort sind viele Betten auf der Intensiv-Station belegt.
Das macht vielen von uns Angst.

Die Regierung von Berlin hat deshalb neue Regeln beschlossen.
Das war für die Regierung nicht leicht.
Aber sie musste schnell reagieren.
Damit sich nicht noch mehr Menschen anstecken.

Zeichnung: zwei Menschen schütteln sich die Hand. Grafik ist durch-gestrichen

Die Regierung von Berlin hat zusammen mit den Regierungs-Chefs der anderen Bundesländer und der Bundeskanzlerin vereinbart:
Wir sollen möglichst wenig Kontakte
zu anderen Menschen haben.
Denn dadurch gibt es weniger Ansteckungen.
Wir hoffen: Dadurch werden die Corona-Zahlen
bis Ende November besser.

Schon im Frühjahr haben wir gezeigt:
Wir können gemeinsam viel erreichen.
Ich bin mir sicher: Das können wir wieder schaffen.

Aus den Erfahrungen vom Frühjahr haben wir schon viel gelernt.
Deswegen bleibt in Berlin vieles geöffnet.
Zum Beispiel Geschäfte, der Zoo oder Büchereien.
Dort gelten strengere Hygiene-Regeln und Abstands-Regeln.

Illustration einer Gruppe Kindergartenkinder beim spielen am Tisch

Mir war besonders wichtig: Schulen und Kitas bleiben geöffnet.
Unsere Kinder sollen weiter lernen können.
Durch die Corona-Regeln ist weniger Gemeinschaft möglich.
Aber unsere Kinder brauchen Möglichkeiten für ihre Entwicklung.
Und unsere Kinder brauchen Freunde.
Wir wollen unseren Kindern das geben.
Dafür müssen wir uns aber mehr einschränken.
Ich bin mir sicher: Das tun wir gerne für unsere Kinder.
Ich danke allen Lehrern und Lehrerinnen
und Erziehern und Erzieherinnen.
Sie sind in diesen schweren Zeiten besonders wichtig.

Illustration einer Frau mit erhobenem Zeigefinger in einem Warndreieck

Liebe Berliner und Berlinerinnen,

Das sollte für uns in den kommenden
Herbst-Monaten und Winter-Monaten selbstverständlich sein:

  • Respekt
  • Verantwortung
  • Zusammenhalt in der Gesellschaft

Wir haben leider keine andere Wahl.
Es gibt noch keinen Impf-Stoff und noch keine Medikamente
gegen das Corona-Virus.
Wir müssen uns deshalb weiterhin einschränken
und an die Regeln halten.
Nur dann stecken sich möglichst wenige Menschen
mit dem Corona-Virus an.

Illustration: ein Mann und eine Frau halten Abstand zueinander

Es geht um das Leben von unseren Liebsten.
Es geht um unsere Freunde und Freundinnen und
um unsere Arbeits-Kollegen und Arbeits-Kolleginnen.
Es geht um das Leben von uns allen.
Jeder und jede muss wissen:
Masken-Regeln, Abstands-Regeln und Hygiene-Regeln
retten Leben.
Es ist für uns alle gefährlich,
wenn Menschen diese Regeln nicht beachten.

Bitte halten Sie sich an die Regeln und
seien Sie ein Vorbild für andere.

Illustration einer Frau mit Mundschutz

Tragen Sie bitte den Mund-Nasen-Schutz.
Zum Beispiel:

  • An Orten mit Masken-Pflicht
  • Wenn Sie den Mindest-Abstand nicht einhalten können
zwei Hände halten ein Smartphone

Nutzen Sie bitte die Corona-Warn-App.
App spricht man so: Äpp.
Die Corona-Warn-App ist ein Programm für ein Smartphone.
Das spricht man so: Smart-Foun.
Sie können die Corona-Warn-App kostenlos herunter-laden.
Das ist freiwillig.
Die Corona-Warn-App informiert Sie dann:
Wenn Sie Kontakt mit einer Person mit dem Corona-Virus hatten.

Nutzen Sie bitte ein Kontakt-Tagebuch.
In dem Tagebuch können Sie aufschreiben:
Wann hatte ich zu welcher Person Kontakt?
Bei einer Ansteckung helfen diese Informationen allen sehr.

Der Berliner Senat tut alles für einen normaleren
und sicheren Alltag.
Senat heißt die Landes-Regierung von Berlin.
Dabei helfen zum Beispiel Schnell-Tests.
Die Schnell-Tests liefern ein schnelleres Ergebnis.

Leider gibt es nicht genug Schnell-Tests
für alle Bürger und Bürgerinnen von Berlin.
Deshalb bekommen zuerst diese Personen die Möglichkeit für
Schnell-Tests: Ältere Bürger und Bürgerinnen, Mitarbeitende aus dem
Bereich Gesundheit und Pflege, die Polizei, die Feuerwehr und
Einrichtungen für Obdachlose.

Zeichnung eines Weihnachtsbaums

Ich kann Ihnen nichts versprechen.
Aber: Wir können jetzt unnötige Kontakte vermeiden.
Dann können wir vielleicht schöne Feiertage
im Kreise der Familie und Freunde haben.

Zeichnung: eine Person zeigt auf sich selbst

Liebe Berliner und Berlinerinnen,

Sie sind unsere wichtigsten Unterstützer und Unterstützerinnen.
Diese Zeit ist für uns alle belastend und angespannt.
In diesem November hat jeder und jede von uns
eine große Verantwortung.
Wir alle können etwas dafür tun:
Gut durch die Corona-Krise zu kommen.
Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung und für den Zusammenhalt.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller

Mit herzlichen Grüßen

Michael Müller
Regierender Bürgermeister von Berlin

Vermuten Sie: Sie haben sich mit dem Corona-Virus angesteckt?
Dann können Sie sich von der Senats-Verwaltung für Gesundheit,
Pflege und Gleichstellung beraten lassen.
Telefon-Nummer: 0 30 – 90 28 28 28
Erreichbar von 8 Uhr bis 20 Uhr.

Sie können sich auch an Ihren Bezirk wenden.
Hier finden Sie eine Übersicht von den zuständigen Beratungs-Stellen:
www.berlin.de/corona/hotline

Hier finden Sie Informationen zu Schulen und Kitas für Familien:
www.berlin.de/sen/bjf/corona
Die Internet-Seite ist von der Senats-Verwaltung für Bildung, Jugend
und Familie.
Haben Sie Fragen zu Schulen und Kitas?
Dann können Sie von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 13 Uhr
hier anrufen: 0 30 – 9 02 27 60 00
Oder Sie können eine E-Mail schreiben an:
schulstart2020@senbjf.berlin.de

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Übersetzung und Prüfung in Leichter Sprache:
CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH
Fach-Zentrum für Leichte Sprache