VeloFlow – Entspannter Rad fahren
Bild: SenMVKU
Video: VeloFlow – Entspannter Rad fahren
Formate: video/youtube
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Kurztext zum Video
Das Video zeigt, wie das VeloFlow-System Radfahrerende durch Geschwindigkeitsempfehlungen unterstützt, um grüne Ampelphasen optimal zu nutzen. Ziel ist ein flüssigerer, sicherer und nachhaltigerer Radverkehr im urbanen Raum.
FAQ
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Warum wird eine Geschwindigkeit von 20 km/h angenommen?
Die durchschnittliche Geschwindigkeit der Radfahrenden beträgt gemäß unserer Datenanalyse 20 km/h. Selbstverständlich variiert das individuelle Fahrtempo, jedoch unterstützt ein Gewöhnungseffekt die Interpretation der angezeigten Werte. Das Projekt befindet sich derzeit in einem Forschungsstadium. Sollte sich im Rahmen der Evaluierung herausstellen, dass die festgelegte Geschwindigkeit nicht angemessen ist, kann diese standortbezogen und ohne großen Aufwand angepasst werden.
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Warum wurden diese Standorte gewählt?
Die Auswahl der Streckenzüge erfolgte auf Grundlage unterschiedlicher Daten und Informationen. In die Bewertung sind folgende Informationen eingegangen:
- vorhandene Radverkehrsinfrastruktur
- Geschwindigkeit des Radverkehrs
- infrastrukturelle Voraussetzungen (z. B. moderne Lichtsignalanlagen) sowie
- unterstützende Rückmeldungen aus den Bezirken.
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Warum wurde sich für diese Visualisierung entschieden? Wäre ein Countdown nicht besser geeignet?
Die Anzeige eines Sekunden-Countdowns in größerer Entfernung zur Ampel gestaltet sich als problematisch, da die verbleibende Zeit bis zur Ampel für Radfahrende schwer abschätzbar ist. Countdown-Anzeigen sind in diesem Kontext weniger geeignet, da dem öffentlichen Nahverkehr häufig Vorrang eingeräumt wird. Dies führt zu spontanen Änderungen der Ampelphasen – beispielsweise beim Herannahen einer Straßenbahn oder eines Busses. Eine fest programmierte Countdown-Anzeige würde in solchen Fällen abrupt springen und damit potenziell zu Irritationen führen. Die derzeit gewählte Visualisierung bietet hingegen eine höhere Flexibilität und kann sich dynamisch an kurzfristige Änderungen im Signalverlauf anpassen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Anpassungen der Darstellung jederzeit mit geringem Aufwand vorgenommen werden können.
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Was ist die notwendige Technik für die VeloFlow Anzeigen?
Voraussetzung ist ein Ausbau der digitalen Verkehrsinfrastruktur (Roadsode Units) Diese kann von Einsatzfahrzeuge, dem öffentlichen Nahverkehr, moderne und autonome Fahrzeugen genutzt werden.
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Aus welchem Grund wurde die bereitgestellte finanzielle Mittel nicht für den Bau eines Radwegs verwendet?
Die Finanzierung des Projektes erfolgt zu 85 % durch ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme mit einem Fokus auf die digitale Transformation der Mobilität und Innovation. Der Bau von Radwegen entspricht nicht den Förderrichtlinien.
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Warum sind die Anzeigen manchmal ausgeschaltet?
Um die Lichtverschmutzung zu reduzieren, werden die Anzeigen nachts zwischen 1 und 4 Uhr ausgeschaltet. Gelegentlich kommt es vor, dass die Ampelsteuerung temporär keine zuverlässigen Daten sendet. Auch in diesem Fall schaltet sich die Anzeige aus, bis wieder eine verlässliche Prognose der Ampelschaltung möglich ist.