Baustellen

Worum geht es?

Baustelle
Bild: Joe Zlomek, freeimages.com

Auch wenn eine Baustelle ohne Lärm oder Staubentwicklung durch Maschinen, Geräte und handwerkliche Verrichtungen kaum vorstellbar ist, gehört es zu den Pflichten des Bauunternehmers, unvermeidbare Belästigungen auf ein Mindestmaß zu begrenzen.
Die von Baustellen ausgehenden Belästigungen sind zwar zeitlich befristet, aber dort entstehende Störungen müssen dennoch nicht uneingeschränkt hingenommen werden.
Zur Minderung des Lärms sind zahlreiche Vorschriften, insbesondere das Landes-Immissionsschutzgesetz Berlin (LImSchG Bln), und die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm (AVV Baulärm) erlassen worden.

Bautätigkeiten zwischen 22:00 und 6:00 Uhr sind in der Regel nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt. Diese kann bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz beantragt werden. Hierfür sind Formulare verfügbar.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat für die Entgegennahme von Beschwerden über baustellenbedingte Emissionen (insbesondere Lärm und Staub durch Bauarbeiten) unter der Nummer (030) 9025 – 2253 ein Beschwerdetelefon eingerichtet, das montags bis freitags von 10:00 bis 12:00 Uhr besetzt ist.
Weiterhin können Sie eine Beschwerde online abgeben.

Für eine zügige Bearbeitung werden folgende Angaben erbeten:

  • Wo befindet sich die Baustelle, von der die Belästigung ausgeht?
  • Beschreibung der Belästigung
    - Welche Arbeiten werden durchgeführt?
    - Welche Maschinen kommen zum Einsatz?
    - Seit wann werden die belästigenden Arbeiten durchgeführt?
    - An welchen Wochentagen und zu welchen Tageszeiten finden diese statt?
  • Angaben zum Verursacher
    - Baustellenanschrift und soweit bekannt:
    - Firmenname, Ansprechpartner, Telefonnummer
  • Kontaktdaten des Beschwerdeführers
    - Name und Vorname, Wohnanschrift, Telefonnummer und E-Mail

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie hier.

Ansprechpersonen Landesverwaltung