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Gemeinsam jede Hürde meistern - Neuköllns Bürgermeister ehrt Mentoren des Projekts „Hürdenspringer“

Eine ganz besondere Ehre wird den „Hürdenspringern“ zuteil: Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky zeichnete die Mentoren des Projekts am 9. Juni 2011 im Rathaus Neukölln für ihr bürgerschaftliches Engagement aus.
„Gerade in sozialen Brennpunktkiezen kann ehrenamtliche Arbeit für junge Menschen nicht hoch genug gewürdigt werden. Jungen Men-schen, die in ihren Familien nicht die Unterstützung finden, die sie brauchen, wird durch die berufserfahrenen Mentoren ganz persönliche Hilfestellung gegeben“, so Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD).

Hürdenspringer 5a

Über die sozialen Probleme in Neukölln, die Schwierigkeiten junger Menschen mit Migrationshintergrund, einen Ausbildungsplatz, einen Beruf und damit eine Zukunftsperspektive zu finden, wird viel geredet und geschrieben. Die Mentoren des UNIONHILFSWERK-Projekts „Hürdenspringer“ dagegen wissen: Reden allein hilft nicht – wir packen lieber an!

„Hürdenspringer – Hilfe beim Berufseinstieg“, so heißt das ambitionierte Projekt, das das UNIONHILFSWERK mittlerweile an drei Nord-Neuköllner Oberschulen anbietet. In Kooperation mit den Integrierten Sekundarschulen Röntgen- und Zuckmayerschule sowie seit August 2010 mit dem Albrecht-Dürer-Gymnasium helfen momentan 60 freiwillig engagierte Mentoren Schülern der 9. und 10. Klassen über die Hürde Berufseinstieg.

Sie begleiten die Schüler mindestens ein Jahr lang, coachen sie bei der Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz oder begleiten ihre Schützlinge ins Berufsinformationscenter. „Der Mentor trifft sich wöchentlich mit seinem Schützling und spricht mit ihm über seine Stärken, Interessen und Wünsche. Flankierend organisieren wir schulische Förderung, Bewerbungstrainings und soziales Schülerengagement“, erklärt Daniel Büchel, Projektleiter Freiwilligenmanagement des UNIONHILFSWERK

Insgesamt spendeten bis heute 120 Mentoren knapp 13.000 Stunden. Sie ermöglichten jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien einen erfolgreichen Übergang von der Schule in einen Beruf und damit auch zur gesellschaftlichen Integration.

Weil der Bedarf an engagierten Mentoren aber ständig steigt, brauchen die „Hürdenspringer“ Verstärkung.
Gesucht werden Menschen – sehr gerne mit Migrations-hintergrund – die ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung einbringen wollen, um jungen Menschen bei der Suche nach einer Zukunftsperspektive zu helfen.

Einen persönlichen Einblick in ein Mentorenprojekt vermittelt das im vorigen Jahr geführte Interview, in welchem Mentorin Martina Röschlau und ihr Mentee Raziye Gültekin die gemeinsam im Projekt gemachten Erfahrungen schildern.


Kontakt: Tel. 030 22 32 76-24
E-Mail huerdenspringer@unionhilfswerk.de
www. huerdenspringer.unionhilfswerk.de(Externer Link)

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