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Unionhilfswerk sagt Dankeschön

Unter der Schirmherrschaft von Monika Helbig, der Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement des Landes Berlin, wurden am 29. Mai auf einer Zentralen Dankeschönfeier Menschen geehrt, die das Berliner UNIONHILFSWERK durch ihr freiwilliges Engagement und ihre ehrenamtliche Mitarbeit unterstützen.

Und das sind durchaus nicht wenige - Mehr als 600 Menschen schenken momentan ihre wertvolle Zeit: 350 freiwillige Mitarbeiter engagieren sich dabei in den gemeinnützigen Gesellschaften des UNIONHILFSWERK. Sie fördern Kinder und Jugendlichen als Lesepaten oder Mentoren, besuchen demenziell erkrankte Senioren, unterstützen Menschen mit psychischer Erkrankung oder geistiger Behinderung oder stehen Schwerstkranken als „Lebens- und Sterbebegleiter“ zur Seite. Noch einmal 260 Engagierte, unter ihnen viele in einem gewählten Ehrenamt, arbeiten in den 20 Bezirksverbänden des Unionhilfswerk Landesverbandes Berlin e.V. mit. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 140.000 Stunden an freiwilliger und ehrenamtlicher Mitarbeit geleistet.

Dankeschönfeier John

„Man muss das Elend nicht mit dem Maul, sondern mit den Händen anpacken. Viele Menschen in unserer Gesellschaft sind auf Unterstützung angewiesen. Isolation und Ausgrenzung, Abgeschnitten sein von gesellschaftlicher Teilhabe, sind die neuen Formen des Elends. Menschen wie Sie packen an, helfen Alten, Kranken oder sozial Ausgegrenzten“, so Barbara John, Vorsitzende des Paritätischen Berlin, in ihrem Grußwort.

Insgesamt acht Berliner wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Darunter zum Beispiel ein Sterbebegleiter vom Ambulanten Hospizdienst, der seit zwei Jahren mit viel Einfühlungsvermögen und großer Achtsamkeit alten und schwerstkranken Menschen auf ihrem letzten Weg zur Seite steht. Ein freiwillig engagierter Mentor des Projektes „Hürdenspringer“ hilft Neuköllner Schülern mit Migrationshintergrund, die „Hürde“ Berufseinstieg zu meistern. Außerdem unter den Geehrten: Zwei Nordneuköllner Schüler, die sich über den schulischen Rahmen hinaus in verschiedenen sozialen Projekten engagieren.

Dankeschönfeier Saal

Aus seiner Tradition „Helfen, wo Hilfe gebraucht wird“ wird bürgerschaftliches Engagement im UNIONHILFSWERK seit jeher groß geschrieben. 1946, im Jahr der Gründung des sozialen Hilfswerkes richteten die Vereinsmitglieder Suppenküchen ein, verteilten Kleiderspenden oder halfen ausgebombten Berlinern bei der Suche nach einer Bleibe.

Mehr Informationen unter folgender Adresse(Externer Link).

Das UNIONHILFSWERK bedankte sich auch bei einigen Akteuren aus dem sozialen Bereich, die durch ihre engagierte Vermittlungs- und Beratungsarbeit, durch Gremien- und Projektarbeit und durch redaktionelle Beiträge im Internet die vielfältigen Projekte und Engagementangebote des UHW unterstützen und bekannter
machen.
Auch Ina Kant von der Geschäftsstelle bürgeraktiv Berlin war als Ehrengast geladen und durfte einen Dankeschön-Blumenstrauß in Empfang nehmen.

Kontakt

Der Regierende Bürger-
meister von Berlin
- Senatskanzlei -


Geschäftsstelle bürgeraktiv Berlin

Christiane Tümmler
Tel. (030) 9026-2461

Berliner Rathaus
Jüdenstr. 1
10178 Berlin
E-Mail