Engagement in der Senatskanzlei des Landes Berlin

Die Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement

Staatssekretärin Hella Dunger-Löper

Staatssekretärin Hella Dunger-Löper
Bild: Landesarchiv Berlin

Bürgerschaftliches Engagement zu fördern ist eine Aufgabe, für die alle Ressorts im Senat verantwortlich sind. Um bei verteilten Zuständigkeiten eine gesamtstädtische Koordinierung zu Fragen der Zivilgesellschaft und des Bürgerschaftlichen Engagements sicherzustellen, hat der Regierende Bürgermeister Hella Dunger-Löper zur Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement ernannt. Sie hat am 15. Dezember 2011 die Nachfolge von Monika Helbig angetreten.

Hella Dunger-Löper: “Es gibt eine Fülle wunderbarer Initiativen, die sich auf unterschiedliche Weise für unser Gemeinwesen einsetzen. Ich verstehe Berlin als Bürgerkommune und möchte gemeinsam mit allen Senatsressorts dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für das Bürgerschaftliche Engagement in Berlin weiter zu verbessern.”

Die Beauftragte versteht sich als zentrale Ansprechpartnerin, Moderatorin und Impulsgeberin für Bürgerschaftliches Engagement, das von der Nachbarschaftshilfe über freiwilliges Engagement in Vereinen und Bürgerinitiativen bis hin zu Stiftern und Mäzenen reicht. Die Beauftragte vermittelt Kontakte zwischen Verwaltung und aktiver Bürgerschaft und unterstützt durch Öffentlichkeitsarbeit Initiativen, die zu einer Stärkung der Berliner Bürgergesellschaft beitragen. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Schaffung einer Kultur der Anerkennung für das Engagement von Stiftern und Mäzenen in Berlin.

Kulturelle Angelegenheiten

Bodemuseum und Fernsehturm von der Spree
Bild: fhmedien_de - Fotolia.com

Das ehrenamtliche Engagement im Kulturbereich hat eine lange Tradition. Ohne ehrenamtlich Aktive in Chören und Orchestern, Amateurtheatern, Autorinnen-/Autorenvereinigungen, literarischen Vereinen und Gesellschaften, Kunstvereinen etc. wäre das kulturelle Leben in Berlin nicht denkbar. Sie tragen bei zur großen kulturellen Ausstrahlungskraft Berlins.

Nicht zu vergessen, die zahlreichen Fördervereine und Freundeskreise der Kultureinrichtungen, ohne deren dauerhafte und umfangreiche Unterstützung viele Ausstellungen und Veranstaltungen nicht möglich wären.

Auch zahlreiche kulturelle Berufs- und Fachverbände arbeiten zu einem erheblichenTeil ehrenamtlich. Im Deutschen Kulturrat – mit Sitz in Berlin – arbeiten mehr als 200 aktive Bundesverbände aus dem Kultur- und Medienbereich zusammen.