Informationen für Betroffene des Angriffs vom 25. Juli 2026

Hilfetelefon für Betroffene und Angehörige: 0800 000 9546*

*) Aus dem Inland kostenlos erreichbar. Bei Anrufen aus dem Ausland wählen Sie bitte 0049 30 18 580 8050

Sie sind betroffen von dem Angriff am 25. Juli 2026

Sie sind in dieser schwierigen Situation nicht allein. Wir, das Team der Zentralen Anlaufstelle für Betroffene und deren Angehörige und auch Herr Weber, der Opferbeauftragte der Bundesregierung, sind als zentrale Ansprechpersonen in dieser schweren Zeit für Sie da.

Ein Ereignis wie der Angriff am 25. Juli 2026 wird von Menschen unterschiedlich verarbeitet. Während einige keinerlei Veränderung an sich bemerken, erleben andere psychische oder körperliche Folgen. All diese Reaktionen sind normal. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier. Wichtig ist, dass Sie bei Bedarf die Unterstützung erhalten, die Sie benötigen, um das Geschehene gut verarbeiten zu können.

Zögern Sie daher nicht, sich an uns oder an einen unserer Netzwerkpartner zu wenden. Alle Unterstützungsangebote sind kostenfrei.

  • Zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Terroranschlägen und deren Angehörige

Zu unseren Aufgaben als Zentrale Anlaufstelle gehört es, Betroffene und deren Angehörige nach schwerwiegenden Ereignissen dabei zu unterstützen, die erforderliche Hilfe zu erhalten. Wir sind auch bei sonstigen Anliegen oder Fragen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft für Sie da.

E-Mail: zentrale.anlaufstelle@senjustv.berlin.de

  • Bundesopferbeauftragter

Der Bundesopferbeauftragte ist zentraler Ansprechpartner für alle Betroffenen von extremistischen oder terroristischen Anschlägen im Inland. Das können Hinterbliebene, Verletzte, Tatzeuginnen und -zeugen, Ersthelferinnen und Ersthelfer und auch Besitzerinnen und Besitzer von Geschäften oder Einrichtungen sein, die durch das Anschlagsgeschehen zu Tatorten wurden. Er kümmert sich um die Anliegen der Betroffenen und vermittelt in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen und Einrichtungen praktische, finanzielle und psychosoziale Hilfe. Der Bundesopferbeauftragte unterstützt Betroffene im Umgang mit Behörden bei der Klärung ihrer anschlagsbezogenen Anliegen.

Tel: 0800 – 0009546 (kostenfrei)

Aus dem Ausland: +49 (0)30 18 580 8050

E-Mail: opferbeauftragter@bmjv.bund.de
opferbeauftragter@bmjv.bund.de

Website: Bundesopferbeauftragter

Bundesamt für Justiz

Opfer terroristischer und extremistischer Taten können beim Bundesamt für Justiz eine sogenannte Härteleistung beantragen. Es handelt sich dabei um finanzielle Mittel, die vom Deutschen Bundestag jedes Jahr zur Verfügung gestellt werden. Diese finanzielle Hilfe, die freiwillig und als Signal der Solidarität der Gesellschaft mit den Opfern extremistischer und terroristischer Gewalt erbracht wird, soll den Betroffenen möglichst kurzfristig und auf direktem Wege zukommen. Diese Hilfen müssen nicht sofort oder zu einem bestimmten Zeitpunkt beantragt werden. Eine Frist zur Antragstellung gibt es nicht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Justiz:

Bundesamt für Justiz – Finanzielle Hilfen für Betroffene

  • Opferhilfe e.V.

Die Unterstützung der Beratungsstelle umfasst u.a. psychosoziale Fachberatung und Stabilisierung, Informationen zu allgemeinen Entschädigungs- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie Hilfestellungen beim Ausfüllen möglicher Anträge auf Leistungsansprüche. Die Beratung findet nach Terminvereinbarung statt und ist kostenlos, auf Wunsch anonym oder/und mit Sprachmittlung möglich.

Tel.:
030 395 2867

E-Mail:info@opferhilfe-berlin.de

Website: https://www.opferhilfe-berlin.de

  • Berliner Krisendienst

Der Berliner Krisendienst hilft allen Personen, die sich in Berlin aufhalten, in akuten seelischen Notsituationen. Er ist telefonisch rund um die Uhr erreichbar, ab 16 Uhr auch für persönliche Gespräche in den Standorten und für Videoberatung. Unter der angegebenen Telefonnummer erhalten Sie Informationen und eine Weitervermittlung an die zuständige Beratungsstelle Ihres Bezirkes.

Tel.:
030 390 63 00

Website: https://www.berliner-krisendienst.de/

  • Landesamt für Gesundheit und Soziales

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) beantwortet Fragen zu Opferentschädigungsleistungen für Betroffene und Zeuginnen und Zeugen von Gewalttaten sowie deren Angehörige und Hinterbliebene. Es unterstützt bei der Kontaktaufnahme zu den Traumaambulanzen sowie zu Dolmetscherinnen und Dolmetschern zum Zwecke der Inanspruchnahme therapeutischer Akutintervention bzw. der Antragsstellung auf Opferentschädigungsleistungen nach SGB XIV.

Telefonische Beratungs-Hotline für Betroffene des Anschlags auf den CSD: 030 90229 6300
Erreichbarkeit: Montag-Freitag 7:30 Uhr bis 16:00

Tel.:
030 90229-6242
030 90229-6257

Email: ser.fallmanagement@lageso.berlin.de

  • Traumaambulanzen Berlin

Angebot Traumaambulanzen Berlin nach dem Anschlag auf dem CSD

Wer kann sich melden:
direkt von Gewaltbetroffene
Nahestehende und trauernde Angehörige der Gewaltopfer
Zeugen der Gewalttat
Ersthelfende
Belastete Mitarbeitende der Hilfsorganisationen, Polizei, Feuerwehr

Niederschwelliges therapeutisches Angebot:
Diagnostik der vorliegenden psychischen Symptome und weitergehende Empfehlungen
Eingehende Beratung zu bestehenden Traumafolgesymptomen und -störungen
Psychotherapeutische Einzelgespräche
Vermittlung weiterer Hilfsangebote

Kosten: Es entstehen den Betroffenen keine Behandlungskosten.

Anmeldung:
Traumaambulanz für Erwachsene
Friedrich von Bodelschwingh-Klinik
Landhausstr. 33-35, 10717
Terminvereinbarung
Telefon: 030 54 72-78 87
Website: Traumaambulanz Friedrich von Bodelschwingh-Klinik

Traumaambulanz für Erwachsene
St Hedwig-Krankenhaus
Große Hamburger Str. 5, 10115 Berlin
Termine: 030 2311-1880
Website: Traumaambulanz Berlin – Alexianer St. Hedwig Krankenhaus, Berlin

Traumaambulanz für Kinder und Jugendliche
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Charité
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Termine: 030 450 616 594

Traumaambulanz: Kinderschutz in der Charité – Charité – Universitätsmedizin

  • Unfallkasse Berlin

Für Ersthelferinnen und Ersthelfer: Die Unfallkasse Berlin (UKB) ist die gesetzliche Unfallversicherung des Landes Berlin u.a. für Personen, die Erste Hilfe geleistet haben. Sie unterstützt die Ersthelfer und Ersthelferinnen bei der körperlichen und auch psychischen Bewältigung der Situation.

Tel.:
030 7624-0
030 76 24-1201

E-Mail: Hilfeleistung@unfallkasse-berlin.de

Website: UKB – Informationen für Ersthelfende

Zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Terroranschlägen und Großschadensereignissen und deren Angehörige