Shopotainment.de - Mitbegründer Sebastian Kurt

Shopotainment.de - Mitbegründer Sebastian Kurt

10 Fragen an Sebastian Kurt, Mitbegründer der Shoppingplattform Shopotainment.de, auf der sich User Produkte gegenseitig empfehlen können.

Sebastian Kurt

©

Berlin gilt als StartUp-Hochburg. Wie erklären Sie sich diesen Trend?

Zu Beginn waren es die zugewanderten Menschen mit Ideen, die ihre Gedanken in Berlin ungebremst ausleben konnten. Im Laufe der Zeit gab es dann unzählige Möglichkeiten diese kreativen Menschen zu vernetzen. In der ganzen Stadt mit all ihren Kiezen, Kneipen, Bars und Orten ist Platz zum Starten und Ideen finden.

Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Die Einflüsse aus aller Welt, die sich dank der vielen kreativen und teilweise echt verrückten Menschen in der Stadt sammeln, bringen auch viele Ideen und Potenzial zusammen. Mit dem Büro in Dahlem hatten wir zum Arbeiten eher Ruhe. Erst wenn wir mal in der Stadt unterwegs sind, kann die Kreativität voll auf uns wirken.

Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?

Die Berliner S-Bahn ist, wenn sie fährt, genau der Ort um von allem etwas mitzubekommen und neben Touristen auch die "Einheimischen" zu treffen. Und am Wochenende und in der freien Zeit der Volkspark Friedrichshain, das Wohnzimmer der Junggebliebenen.

Können Sie die Geschäftsidee die hinter Shopotainment.de steht, in drei Sätzen beschreiben?

Shopotainment.de bietet allen Nutzern, die Möglichkeit Produktinspirationen von Freunden und Leuten mit ähnlichem Geschmack kennenzulernen. Dazu spannende, neue Produkte zu finden. Diese kann man kaufen oder auch einfach gut finden/sich wünschen und damit wiederum seinen Freunde zeigen, was einem gefällt und was man selbst empfiehlt.

Wie groß ist Ihr Team?

Adrian Hass und ich bilden das Shopotainment-Team. Dank vieler Freunde in anderen Startups haben wir noch eine Hand voll "Berater" um auf dem Laufenden zu bleiben und mal eine dritte Meinung zu hören.

Spüren Sie die Wirtschaftskrise? Wie ist die Lage?

Eher indirekt, indem alle fragen, ob wir die Wirtschaftskrise spüren. ;-) Ab und an hatten wir mal die Aussage, dass aufgrund der Krise weniger Werbung geschaltet wird. Aber Einkaufen im Internet tun die Menschen immer mehr, auch in der Krise.

Stichwort Marketing: Was unternehmen Sie um Shopotainment.de noch bekannter zu machen?

Wir versuchen auf persönlichem Weg Menschen und Firmen, die großes Mitteilungsbedürfnis haben und spannende Produkte kennen, zu überzeugen, dass ihre Inspirationen mit Hilfe von Shopotainment und seinen Widgets von noch mehr Menschen gesehen werden können.

Nutzem Sie Tools wie Social Networks oder Twitter um Marketing zu machen? Wenn ja wie?

Ja, das ist einer der Kniffe hinter Shopotainment. Insbesondere auf Twitter und den Social Networks sind unsere Inspirationen wichtig und treffen auf die Zuhörer und Freunde der Nutzer. Auch im täglichen Leben der „digital natives“ sind beide Kanäle mittlerweile nicht mehr wegzudenken um mit den wichtigsten "Neuigkeiten" versorgt zu werden.

Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

Sucht euch ein ausgeglichenes Team und falls ihr einen Bereich gar nicht besetzen könnt, versucht irgendwie zumindest im engen Bekanntenkreis dafür jemand zu begeistern, der beim Start hilft.

Ihr Tipp für den Internettrend 2010?

Für die Technikbegeisterten wird alles noch mobiler und sich immer mehr auf Handys abspielen, so dass diese kleinen Helfer immer wichtiger werden . Das Internet wird noch mehr zum Alltags-Medium. Wichtig wird es für alle Firmen dem Nutzer Zeitersparnis zu bringen, die (Frei)zeit wird auch 2010 nicht mehr!

Vielen Dank für das Gespräch

Aktualisierung: Donnerstag, 18. Februar 2016 16:09 Uhr

Weitere Meldungen