Lilienthal Berlin-Gründer Jacques Colman

Lilienthal Berlin-Gründer Jacques Colman

Lilienthal Berlin hat Uhren in puristischem Design und voller subtiler Anspielungen auf das typische Berlin-Gefühl entwickelt. Wir haben den Gründer Jacques Colman getroffen.

Jacques Colman

© Lilienthal Berlin

Lilienthal Berlin-Gründer Jacques Colman

Berlin gilt auch als StartUp-Hauptstadt – Was glauben Sie warum so viele Gründer nach Berlin kommen?

Weil es hier einfach die besten Voraussetzungen gibt um Ideen umzusetzen. Egal ob wir einen Designer, einen Programmierer, einen Autor oder einen Typen mit Vollbart und obskuren Tätowierungen brauchen – in Berlin finden wir einen! Das W-LAN ist mittlerweile auch fast in jedem Club stabil und im Späti kriegen wir auch nachts um fünf noch unsere Club Mate, dank der wir dann die Energie haben, auch die letzte Idee der Nacht noch zu Ende zu denken.

Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Ohne die besondere Atmosphäre hätte es Lilienthal Berlin gar nicht erst gegeben. Die Idee für die Uhr kam uns nach einer durchfeierten Nacht, früh morgens auf dem Tempelhofer Feld. Wir haben uns schwer in Berlin, den Lifestyle und die unendlichen Möglichkeiten, die die Stadt bietet, verliebt.

Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?


Auf das Tempelhofer Feld kommen wir immer wieder zurück. Diese Freiheit inmitten der Stadt ist einfach unvergleichlich.

Können Sie die Idee, die hinter Lilienthal Berlin steht, in drei Sätzen beschreiben?

Wir vermitteln mit unseren Uhren ein puristisches Design voller subtiler Anspielungen auf das typische Berlin-Gefühl. Auch wenn es sich bei den Uhren um Lifestyle-Produkte handelt, setzen wir dabei auf hohe Made-in-Germany-Qualität und eine möglichst nachhaltige Produktion. So wollen wir eine Uhr anbieten, die nicht nur gut aussieht, sondern die auch mit einem guten Gefühl getragen werden kann.

Wie groß ist Ihr Team?

Wir sind zu siebt.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?

Es klingt vielleicht abgedroschen, aber wir haben keine typischen Arbeitstage. Heute treffen wir uns mit dem Hersteller unserer Zifferblätter im Schwarzwald, morgen drehen wir einen Imagefilm und übermorgen denken wir uns flotte Sprüche für Facebook, Instagram & Co. aus. Unsere To-Do-Listen wachsen ständig. Und das verhindert einen Arbeits-Alltag. Zum Glück. Denn genauso mögen wir es.

Womit verdient Lilienthal Berlin Geld?

Zeit ist Geld. Mit dem Verkauf von Uhren. Ja, so einfach ist das bei uns!

Wie sind Sie auf die Idee zu Lilienthal Berlin gekommen?

Wie schon erwähnt: Die Idee ist entstanden nach einer langen Berliner Nacht. Weil ich aus einer „Uhren-Familie“ komme und schon von Haus aus eine große Leidenschaft für das Sujet mitbringe, lag es dann schnell nahe, diese mit der Liebe zu Berlin zu verbinden und eben eine typische Berlin-Uhr zu kreieren.

Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

Glaubt an eure Ideen. Und lasst euch diese nicht verwässern, nur weil Dienstleister oder Partner sagen, dass dieses oder jenes nicht gehen würde. Sucht euch Mitarbeiter, die nicht nur engagiert sind, sondern mit denen Ihr auch wirklich gerne zusammenarbeitet.

Was ist neben Ihrer Idee das nächste große Dinge im Internet?

Wir könnten jetzt eine ganze Reihe von kleinen geilen Firmen nennen, die tolle Ideen zur Optimierung des Alltags beitragen – aber am Ende des Tages landen wir dann doch immer bei Netflix.

Aktualisierung: Donnerstag, 6. Oktober 2016 22:06 Uhr

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