orderbird-Gründer Jakob Schreyer

orderbird-Gründer Jakob Schreyer

Mit orderbird haben Gastronomen ein vollständiges und leicht zu bedienendes iPad-Kassensystem. Wir haben Vorstandsvorsitzenden und Mitgründer Jakob Schreyer getroffen.

Jakob Schreyer

© orderbird

Jakob Schreyer

Berlin gilt auch als StartUp-Hauptstadt – Was glauben Sie warum so viele Gründer nach Berlin kommen?

Berlin ist eine sehr pulsierende, kosmopolitische und sehr dynamische Stadt. Sie bietet Gründern beste Bedingungen zum Start: qualifiziertes Personal, eine gute Infrastruktur sowie günstige Lebenshaltungskosten und Mieträume.

Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Berlins Flair inspiriert unsere Arbeit mit Kreativität, Freiheit und Vielfalt - und das am Puls der Zeit auf Design- und Technologieebene. Hier finden junge Gründer eine offene Unternehmerkultur vor mit vielen interessanten Menschen, die an neue Ideen glauben und einen mit Rat und Tat unterstützen. Mit Blick auf den Gastronomiemarkt ist Berlin ganz klar eine der führenden deutschen Städte für Trends und neue Konzepte mit viel Neugier und Offenheit für mobile Lösungen.

Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?

Natürlich in unserem Büro mit Showroom-Café. Ansonsten bin ich sehr gerne zu Gast bei unseren Kunden, die innovative Gastrokonzepte umsetzen, wie der TRUST-Bar, bei Mutzenbacher, im Michelberger oder auch in der Long March Canteen.

Können Sie die Idee, die hinter orderbird steht, in drei Sätzen beschreiben?

Wir haben orderbird mit dem Ziel gegründet, eine mobile Kassenlösung anzubieten, die erschwinglich wie intuitiv ist und sich den Bedürfnissen der modernen Gastronomie anpasst. orderbird bietet Gastronomen alles, was sie brauchen: ein einfaches, vollständiges und leicht zu bedienendes Kassensystem, das in Zukunft alle wichtigen Beteiligten – inklusive Gast – miteinander vernetzt. Unser iPad-Kassensystem ist stylisch, preiswert und hält locker mit dem Funktionsumfang der großen Anbieter mit.

Wie groß ist Ihr Team?

In unserem orderbird-Team arbeiten über 45 sympathische, engagierte und kreative Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen von Entwicklung, Produktmanagement bis hin zu Support und Kundenberatung.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?

Meine typischen Arbeitstage sind sehr durchstrukturiert und leider sehr durchgetaktet. Ich suche mir zum Ausgleich Freiräume für Sport und Familie. Einen schönen Abschluss eines Tages bildet natürlich oft der Ausklang ganz nah beim Kunden.

Womit verdient orderbird Geld?

Unser iPad-Kassensystem für die Gastronomie, orderbird POS, ist eine Software-as-a-Service-Lösung. Das heißt unter anderem: Kunden haben ein stets aktuelles Kassensystem. Für die Nutzung von orderbird inklusive aller Updates, Exportfunktionen wie dem DATEV-Export für den Steuerberater, Support und vielem mehr zahlen unsere Kunden eine monatliche Nutzungsgebühr von 39 Euro pro Endgerät. Die kostenfreie Version von orderbird umfasst dagegen alle wesentlichen Grundfunktionen.

Wie sind Sie auf die Idee zu orderbird gekommen?

Die Idee zu orderbird kam meinem Schulfreund Bastian Schmidtke. Sein Beruf im Außendienst für Kassensysteme und die Vorliebe für Apple-Produkte waren einfach die perfekte Mischung. Als er in der Presse gelesen hat, dass das US-Militär für sensible Aufgaben mit dem iPod touch arbeitet, dachte er sich: „Wenn selbst die US-Army Apple-Technologie nutzt, dann kann der Italiener um die Ecke das auch!“ Gemeinsam mit Patrick Brienen haben wir 2011 orderbird gegründet.

Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

Sucht Euch Mentoren und Investoren strategisch aus. Sie müssen an Euch glauben, Euch voranbringen und das junge Unternehmen fachlich wie finanziell unterstützen.

Was ist neben Ihrer Idee das nächste große Dinge im Internet?

Ich bin davon überzeugt, dass die Kombination von Hardware und Software immer interessanter und auch ästhetischer wird. Wir leben in einer Designgeneration, in der Hardware schnell und günstig hergestellt werden kann sowie immer unabhängiger von Entwicklungs- und Produktlebenszyklen wird. Einfach ausgedrückt, macht ein kleiner „Chip“ jede Hardware spannender. Das sieht man heute schon an ganz alltäglichen Lösungen wie intelligent vernetzten Kühlschränken, den Smartwatches und vielen mehr.

Aktualisierung: Donnerstag, 18. Februar 2016 16:59 Uhr

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