3DiB-Gründer Christian Hönemann

3DiB-Gründer Christian Hönemann

Mit seiner Agentur 3DiB arbeitet Christian Hönemann an 3D-Visualisierungen verschiedener Art. Wir haben ihn getroffen und zu seiner Arbeit hier in der Stadt befragt.

Christian Hönemann

© iStockphotos / SimmiSimons

Christian Hönemann

Berlin gilt als StartUp-Hochburg – Wie erklären Sie sich diesen Trend?

Ich glaube, dass Berlin einen Schmelztiegel an neuen Ideen, jungen Unternehmen und innovativen Leistungen darstellt, weil es wohl in keiner anderen Stadt in Deutschland soviel Input, soviele Möglichkeiten und soviel Kompetenz geballt gibt. Das ist natürlich sehr attraktiv, gerade in der Anfangszeit eines Unternehmens.

Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Man ist entspannt, trotzdem voller Tatendrang. Durch den Austausch und die Gespräche mit anderen Start-Up Unternehmern bekommt man viele wertvolle Tipps und Tricks und kann auch selber einiges zurückgeben. Allein die Atmosphäre bewirkt schon ein positives Umfeld.

Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?

Da gibt es einige. Im Moment sind der Akazienkiez in Schöneberg und der Bergmannkiez in Kreuzberg meine Favourites. Cafés und Restaurants lassen zu, dass man auch mal die Perspektive wechseln kann. Mit Laptop und Smartphone ausgestattet, kann für manche der täglichen Arbeiten das Büro ausgelagert werden.

Können Sie die Idee, die hinter der Agentur 3DiB steht, in drei Sätzen beschreiben?

Die Agentur www.3dib.de spezialisiert sich auf Prozessvisualisierungen (auch Funktionsvisualisierungen genannt). Das sind interaktive 3D Anwendungen und Präsentationen, die z.B. komplizierte Abläufe technischer Gerätschaften verdeutlichen. Durch eingebaute Animationen oder auch wechselseitig beeinflussende Aktionen können so genaue Informationen bereitgestellt werden.

Wie groß ist Ihr Team?

3 stetig verfügbare Mitarbeiter sowie mehrere Freelancer bei Bedarf

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?

Es ist, wie wohl in jedem StartUp, kein normaler 9-5 Job möglich. Aufträge müssen dann bearbeitet werden, wenn Sie anliegen. Also asap. Normalerweise werden morgens erstmal E-Mails gecheckt und Anfragen beantwortet. Sofern Angebote angefordert sind, wird auch das schnellstmöglich erledigt. Neben der Neukundenaqkuise ist auch die Suchmaschinenoptimierung und das Social Media Marketing der Firma immer wieder Thema. Der Hauptteil des Tages besteht dann in der 3D Visualisierung und Modellierung z.B. von technischen Gerätschaften wie Pumpen, Motoren oder Ölkreisläufen.

Womit verdient die Agentur 3DiB Geld?

Natürlich löst nicht ein Auftrag für eine Funktionssimulation direkt den nächsten ab. Wir sind in dieser Zusammensetzung ja auch erst seit gut anderthalb Jahren am Markt. Zwischenzeitlich werden auch immer wieder Webseiten gestaltet und programmiert oder sämtliche Arten von Darstellungen der Realität. Zum Beispiel Innenraum-/ Architekturvisualisierungen, Renderings oder Animationen und auch 360° Panoramas.

Stichwort Marketing: Was unternehmen Sie um 3diB noch bekannter zu machen?

Natürlich kommt man um Social Media Marketing nicht herum. So sind wir z.B. bei Facebook und Twitter vertreten. Wir schreiben potentielle Kunden direkt an und stellen uns vor. Durch eine stets aktuell gehaltene Website versuchen wir, zu relevanten Stichworten bei Google ganzweit vorne zu landen.

Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

Dranbleiben! Es ist nicht immer einfach, Fuß zu fassen und sich am Markt festzubeißen. Aber durch Gespräche mit Kollegen und Freunden behält man stets Mut und das Ziel im Auge. Somit kann man auch mal in weniger aufregenden Phasen Motivation fassen.

Ihr Tipp für den Internettrend 2013?

2013 ist eines der Jahre, in denen das Netz interaktiver wird. So sehe ich zum Beispiel, dass Firmenvorstellungen und Produktinformationen nicht nur statisch auf einer Webseite, sondern virtuell eindrucksvoll im Internet in Szene gesetzt werden können. HTML5 und Standartplugins in neueren Browsern erleichtern da einiges.

Aktualisierung: Donnerstag, 18. Februar 2016 16:56 Uhr

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