tvype-Gründer Daniel Holle

tvype-Gründer Daniel Holle

tvype bringt Bürger und Redaktionen zusammen. Über die Plattform sollen Menschen z.B. ihre privat aufgenommenen Bilder Redaktionen anbieten können.

Daniel Holle

©

Daniel Holle

Berlin gilt als StartUp-Hochburg – Wie erklären Sie sich diesen Trend?

In Berlin kommen viele junge kreative Köpfe mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammen. Für Unternehmen bedeutet das eine Vielfalt an Mitarbeitern in den Teams, die zusammen mehr und innovativere Ideen entwickeln.

Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Berlin ist von einer ewigen Aufbruchsstimmung geprägt. Der Wandel in der Stadt regt mich selbst auch immer wieder an, nach vorne zu blicken und nicht im Status Quo zu verharren. Zudem sind in einer kreativen Weltstadt eine „Neue Denke“ und unkonventionelle Ideen immer willkommen.

Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?

In den Pausen halte ich mich gerne im Bondi Cafe, in der Nähe unserer Firmen-Räumlichkeiten in der Schlegelstraße auf. Ansonsten suche ich mir gerne ein paar grüne Rückzugsorte, wie zum Beispiel die Wiesen auf den Museumsinseln oder die Gegend rund um den Landwehrkanal in Kreuzberg.

Können Sie die Geschäftsidee die hinter tvype steht, in drei Sätzen beschreiben?

Tvype ist der erste deutsche Online-Marktplatz für Nachrichten-Fotos und -Videos, der Bürgerreporter mit Redaktionen zusammenbringt. Das Ziel von tvype ist es, durch die Vermittlung und Vermarktung privat aufgenommener Bildmaterialien zu aktuellen Geschehnissen das Crowdsourcing von redaktionellen Fotos und Videos im professionellen Nachrichtengeschäft zu etablieren.

Wie groß ist Ihr Team?

Zurzeit beschäftigen wir 10 Mitarbeiter in Vollzeit.

Spüren Sie die Wirtschaftskrise? Wie ist die Lage?

Innovative Ideen haben in Krisenzeiten durch die Dynamik besondere Möglichkeiten. Für gute Gründungen gibt es keine schlechte Konjunktur.

Stichwort Marketing: Was unternehmen Sie um tvype noch bekannter zu machen?

Mit Redaktionen auf der einen Seite und Bürgerreportern auf der anderen haben wir zwei sehr unterschiedliche Zielgruppen, die wir unter anderem durch Partnerschaften mit Medien- bzw. Bürgerorganisationen auf unseren Service aufmerksam machen wollen. Zur WM und zukünftigen Anlässen führen wir diverse Streetmarketing-Aktionen durch. Daneben gehen weiterhin SEM und PR Hand in Hand, um uns zu relevanten Themen und Begriffen zu positionieren.

Nutzt Sie Tools wie Social Networks oder Twitter um Marketing zu machen? Wenn ja wie?

Seit dem Launch von tvype bauen wir unsere Social Media-Präsenz vor allem auf Twitter und Facebook aus. Dort tauschen wir uns mit Nutzern, Medienvertretern, Experten zum Thema Bürgerjournalismus und vielen weiteren Interessierten aus. Zudem posten wir interessante Vorschau-Bilder aus unserem Nachrichten-Archiv und berichten von aktuellen Entwicklungen rund um unser Unternehmen.

Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

Sprecht mit erfahrenen Leuten über eure Ideen und habt keine Angst vor der Kopie eurer Idee durch andere – kritischer Austausch ist besonders am Anfang sehr wichtig. Und dann: nicht entmutigen lassen auf eurem Weg, eine Gründung ist für jeden persönlich eine unglaubliche Lernkurve und eine persönliche Bereicherung.

Ihr Tipp für den Internettrend 2010?

Nach dem Mitmachweb (Web 2.0) sehe ich für die nächsten drei Jahre den Trend dahin, dass man nicht nur mitzumacht und das Web zu gestaltet, sondern dass jeder Einzelne auch einfach im Internet Geld verdienen kann. Micro Revenue Dienste werden deshalb eine bedeutende Rolle in den nächsten Monaten und Jahren spielen.

Fotostrecken

Top 15 der Sozialen Netzwerke

  • Facebook
    Facebook
  • wer-kennt-wen.de
    wer-kennt-wen.de
  • Stayfriends
    Stayfriends

Aktualisierung: Donnerstag, 18. Februar 2016 16:38 Uhr

Weitere Meldungen