3d-berlin – Gründer Björn Clausen und Adrian Zentner

3d-berlin – Gründer Björn Clausen und Adrian Zentner

Mit dem interaktiven Informations- und Wegeleitsystemsystem Guide3D führen Dr. Björn Clausen und Dipl.-Ing. Adrian Zentner Besucher von Gebäudekomplexen durch den virtuellen Raum.

Björn Clausen und Adrian Zentner

©

Gründer Adrian Zentner und Björn Clausen

Berlin gilt als Startup-Hochburg – Wie erklären Sie sich diesen Trend?

Berlin ist - über deutsche Grenzen hinweg - ein Magnet für Menschen, die auf der Suche sind, für Junge, für Kreative. Berlin bildet mit ihnen ein Pool, in dem viele gute und außergewöhnliche Ideen entwickelt werden. Und in keiner anderen großen Stadt bekommt man für wenig Geld ein Büro, in dem man seine Ideen dann auch umsetzen kann.

Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Der Status, die Herkunft oder das Konto interessiert die Menschen in Berlin vergleichsweise wenig. Tatsächlich wird man hier eher daran gemessen, ob man seinen eigenen Weg geht.

Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?

Dort, wo die Stadt intensiv lebt, wie z. B. die Meile zwischen Hackescher Markt und Tacheles.

Können Sie die Geschäftsidee, die hinter 3d-berlin steht, in drei Sätzen beschreiben?

3d-berlin ist mit dem interaktiven Informations- und Orientierungssystem "Guide3D" auf den Bereich Indoor-Navigation spezialisiert. Bisher mussten sich Besucher von komplexen Gebäuden mit 2D-Plänen herum plagen oder sich durchfragen. Guide3D führt Besucher von zum Beispiel Einkaufzentren, Flughäfen, Hotels oder Messen durch den Einsatz von VR-Technik durch den 3D-Raum zu seinem gewünschten Ziel – und das mobil, im Browser sowie an Terminals.

Wie groß ist Ihr Team?

Wir sind mittlerweile ein sieben Mann starkes, passioniertes Team.

Spüren Sie die Wirtschaftskrise? Wie ist die Lage?

Wir sind seit wenigen Monaten marktreif und bewegen uns zudem in einem luxuriösen B2B-Markt. Ehrlich gesagt, können wir nur erahnen, wann der Kunde aus Krisensicht entscheidet. Nichtsdestotrotz haben wir eine beeindruckende Resonanz, auch aus dem internationalen Raum. Aufgrund der unendlichen Anzahl potentieller Kunden sowie unserer Technologieführerschaft sehen wir uns exzellent aufgestellt.

Stichwort Marketing: Was unternehmen Sie, um 3d-berlin noch bekannter zu machen?

Wir konzentrieren uns auf den Ausbau unserer Partnerschaften und Kooperationen. Gerade erarbeiten wir Konzepte für spezifische Kundengruppen, die gemeinsam mit Partnern beworben werden. Zusätzlich steigern wir unsere Präsenz in der Presse, im Internet und auf Messen.

Nutzen Sie Tools wie Social Networks oder Twitter, um Marketing zu machen?

Sicher. Angefangen um Search Engine Optimization (SEO) zu ergründen, entdecken wir zurzeit die Welt von Mister Wong, Qype, Twitter, Youtube, Flickr, etc.

Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

Es gibt eine Reihe wichtiger Ratschläge. Aber an eines müssen Gründer unerschütterlich glauben: an ihren Erfolg.

Ihr Tipp für den Internettrend 2010?

Das Internet wird mobil und dreidimensional. Guide3D-mobi ist übrigens auch mobil :)

Vielen Dank für das Gespräch.

Aktualisierung: Donnerstag, 18. Februar 2016 16:35 Uhr

Weitere Meldungen