plista - Gründer Dominik Matyka

plista - Gründer Dominik Matyka

plista, ein Berliner Startup und das erste präferenzbasierte Werbenetzwerk für Publisher und Advertiser in Europa.

Dominik Matyka

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1. Berlin gilt als Startup-Hochburg – Wie erklären Sie sich diesen Trend?

Eine Antwort wird sein, dass die Infrastruktur für neu gegründete Unternehmen in Berlin bestens sind. Das Netzwerk an erfolgreichen Unternehmern und Investoren ist hier sehr gut besetzt. Die Mieten sind sehr günstig und die Stadt bietet eine vielfältige und abwechslungsreiche Lebenskultur. Die zahlreichen Hochschulen und Universitäten dienen als hervorragende Quelle für qualitativ hervorragende Praktikanten und potentielle feste Mitarbeiter an.

2. Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Berlin bietet jedem Charakter- und Interessenstyp eine vielfältige Auswahl an Freizeit- und Kulturangeboten. Diese Stadt ist voller Energie und Kreativität. Das wirkt sich natürlich positiv auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter aus und folglich auch auf plista.

3. Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?

Zu meinen Hotspots zählen die vielen Gassen in Mitte sowie der Kiez am Landwehrkanal in Kreuzberg.

4. Können Sie die Geschäftsidee, die hinter plista steht, in drei Sätzen beschreiben?

Plista ist das weltweit erste präferenzbasierte Werbenetzwerk für Publisher und Advertiser. Wir analysieren webseitenübergreifend das Surfverhalten der Webseitenbesucher und liefern nach dem Amazon Prinzip "Leute die das lesen, lesen auch..." oder "Das könnte Sie auch interessieren" die Werbeanzeigen aus. Diese Werbeanzeigen entsprechen den Interessen der Webseitenbesucher, die folglich von deutlich höherer Relevanz sind und ein vielfaches häufiger angeklickt und wahrgenommen werden.

5. Wie groß ist Ihr Team?

Zur Zeit beschäftigen wir 25 Mitarbeiter. Es werden aber bis ende des Jahres aufgrund unseres Wachstums doppelt so viele sein.

6. Spüren Sie die Wirtschaftskrise? Wie ist die Lage?

Wir spüren nichts von der Krise. Ganz im Gegenteil. Die Wirtschaftskrise hat dazu geführt, dass Werbetreibende ihre Budgets vorsichtiger und in messbare Werbeformate investieren. Mit unseren CPC und CPO Angeboten ist das Risiko nicht vorhanden, da nur für tatsächlich geklickte Werbung bezahlt werden muss. Und TKP Kampagnen werden bei uns natürlich CPC optimiert ausgeliefert und so das Streuverlust Risiko minimiert.

7. Stichwort Marketing: Was unternehmen Sie, um plista noch bekannter zu machen?

Wir wollen bis zum Ende des Jahres 500 Publisher gewinnen und den Break-Even erreichen. Hierfür engagieren wir zur Zeit u.a. weiteres Personal in allen Bereichen. Vor allem unser Sales Team wird verstärkt und ausgebaut. Strategisch kluge Kooperationen mit großen Medienverlagen sind ergänzende Maßnahmen, um das Jahr 2010 erfolgreich zu gestalten.

8. Nutzen Sie Tools wie Social Networks oder Twitter, um Marketing zu machen? Wenn ja wie?

Wir führen einen Unternehmensblog, eine Facebook Fanpage und einen Twitter Account, die wir miteinander verknüpft haben. Wir kommunizieren täglich Neuigkeiten mit unseren Kunden und Interessenten über diesen Kanal. Der direkte Kontakt zu Kunden ist heutzutage ein wichtiger Erfolgsfaktor und Social Media ist ideal hierfür geeignet. Soziale Interaktivität bindet Kunden emotional an ein Produkt und wird weiterempfohlen. Aus diesem Grund sind diese Aktivitäten unverzichtbar.

9. Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könntest, welcher wäre das?

Lasst euch nichts von anderen kaputt reden und glaubt an eure Idee. Es läuft nicht immer alles perfekt, aber früh aufzugeben ist keine Lösung.

10. Ihr Tipp für den Internettrend 2010?

Neben plista.com und anderen Unternehmen, die sich der verbesserten Relation von Werbeaufwand und Umsatzerlös - insbesondere durch Targeting-Techniken widmen, glaube ich das der Trend um mobile Applikationen und darum entstehende neue Plattformen, wie beispielsweise apprupt.com, sich weiter durchsetzen wird.

Aktualisierung: Donnerstag, 18. Februar 2016 16:33 Uhr

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