Corona-Fälle auf Tesla-Baustelle: Testcenter eingerichtet

Corona-Fälle auf Tesla-Baustelle: Testcenter eingerichtet

Die Corona-Pandemie hat auch die Baustelle für die geplante Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) erreicht. Eine «zweistellige» Zahl an Mitarbeitern habe sich mit dem Coronavirus infiziert, teilte der Landkreis Oder-Spree am 25. März 2021 mit.

Ein Arzt hält einen Tupfer zum Abstrich für einen Corona-Test

© dpa

Ein Arzt hält einen Tupfer zum Abstrich für einen Corona-Test in der Hand.

Das zuständige Gesundheitsamt sei deshalb in engem Austausch mit Tesla. Zunächst hatte der «Tagesspiegel» berichtet. Dass eine der größten Baustellen in Deutschland bei einem sich gerade wieder beschleunigenden Pandemiegeschehen nicht außen vor bleibe, war zu erwarten, erklärte ein Sprecher des Landkreises. Tesla hat nach Angaben eines Brancheninsiders ein eigenes Testcenter auf der Baustelle eingerichtet und führt dort regelmäßige Testungen von Mitarbeitern durch. Zusätzlich gebe es umfangreiche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen. Nach dpa-Informationen liegt die Zahl der Mitarbeiter im «niedrigen vierstelligen» Bereich.
In der Autofabrik bei Berlin will Tesla nach bisherigen Plänen im Juli mit der Produktion von Fahrzeugen beginnen. In einer ersten Phase sind bis zu 500 000 Autos pro Jahr vorgesehen. Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung dauert laut Umweltministerium an. Deshalb baut das Unternehmen über vorzeitige Zulassungen. Tesla-Chef Elon Musk will auf dem Gelände auch die weltgrößte Batteriefabrik errichten. In Branchenkreisen ist von Investitionen in einem mittleren einstelligen Milliardenbereich die Rede - und das noch ohne die Batteriefertigung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 26. März 2021 13:19 Uhr

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