Ausbau der Tesla-Verkehsanbindung kann starten

Ausbau der Tesla-Verkehsanbindung kann starten

Nach Zustimmung der Gemeindevertreter von Grünheide zu einem geänderten Bebauungsplan können die Verkehrsplanungen für die neue Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla bei Berlin in Angriff genommen werden.

Baustelle der Tesla Giga-Factory in Grünheide

© dpa

«In meiner 17-jährigen Dienstzeit war es der wegweisendste Beschluss zur Zukunft der Gemeinde», sagte Bürgermeister Arne Christiani am Mittwoch (16. Dezember 2020) auf Anfrage. Er bedeute die größtmögliche Minimierung des zusätzlichen Verkehrs für den Ort. «Ich gehe davon aus, dass die Zeitschiene von Tesla eingehalten wird», betonte er. Firmen-Gründer Elon Musk twitterte noch in der Nacht in Deutsch: «Dankeschön Brandenburg und Grünheide!»

Neue Anschlussstelle an A10 für Tesla

Am Dienstagabend hatten die Gemeindevertreter mit 16 Ja- zu 2 Gegenstimmen den geänderten Bebauungsplan für das Industriegebiet Freienbrink Nord gebilligt. Er sieht unter anderem den Ausbau von Verkehrsverbindungen vor - etwa eine neue Anschlussstelle an die Autobahn A10, eine neue Landesstraße als Querverbindung zwischen der A10 und der Landesstraße 23, den Umbau eines Bahnübergangs sowie Park-und-Ride-Flächen.

Tesla plant ab kommendem Sommer in der Fabrik in Grünheide zunächst den Bau von 500 000 Fahrzeuge pro Jahr mit rund 12 000 Mitarbeitern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 16. Dezember 2020 10:57 Uhr

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