Tesla beantragt Einsatz von Pfählen für Teil der Fabrik

Tesla beantragt Einsatz von Pfählen für Teil der Fabrik

Mit einem fünften Antrag auf eine vorzeitige Genehmigung will US-Elektroautobauer Tesla den Bau der Fabrik in Grünheide bei Berlin weiter vorantreiben.

Baugelände Tesla Giga-Factory

© dpa

15.07.2020, Brandenburg, Grünheide: Kräne und erste Pfeiler für die künftigen Tesla Giga-Factory sind auf dem Baugelände zu sehen.

Der Antrag umfasse für die Gießerei und das Presswerk die Gründung mit Pfählen, Gebäudehüllen, Tragkonstruktion und Innenausbau, teilte das Brandenburger Umweltministerium am Freitag (24. Juli 2020) in Potsdam mit. Außerdem plane Tesla einen vorzeitigen Beginn für vorläufige Entwässerungseinrichtungen, Leitungen und Wasseraufbereitung. Die «Märkische Oderzeitung» hatte zuvor darüber berichtet.

Umweltrechtliche Genehmigung für Tesla-Werk noch nicht erteilt

Der Antrag ist allerdings nicht vollständig: Das Unternehmen müsse weitere Unterlagen nachreichen, sagte Ministeriumssprecherin Frauke Zelt. Vom nächsten Sommer an will Tesla mit der Produktion von Elektroautos starten, das Ziel sind rund 500 000 Elektroautos pro Jahr. Der Einsatz von Pfählen ist umstritten. Naturschützer befürchten negative Folgen unter anderem für das Grundwasser. Tesla teilt die Bedenken nicht. Die vollständige umweltrechtliche Genehmigung für die Fabrik liegt noch nicht vor, deshalb baut Tesla auf eigenes Risiko und über vorzeitige Anträge.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. Juli 2020 12:12 Uhr

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