Frist für Einwendungen gegen Tesla-Fabrik endet

Frist für Einwendungen gegen Tesla-Fabrik endet

Die Frist für Einwendungen gegen die Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin läuft heute (05. März 2020) ab.

Aushang an Scheibe: «Tesla Informationsbüro "Gigafactory Berlin"

© dpa

Bürger, Naturschutzverbände oder Bürgerinitiativen konnten bis dahin die Unterlagen für das Projekt einsehen und Kritikpunkte an den Plänen vorbringen. «Es bleiben noch viele Fragen für uns offen», sagte die Landesgeschäftsführerin des Brandenburger Naturschutzbundes, Christiane Schröder. Dabei gehe es unter anderem um die Wasserverfügbarkeit und um Ausgleichsverfahren für von Tesla in Anspruch genommene Flächen.

Bereits zahlreiche Fragen von Bürgern zur Fabrik eingereicht

Seit Jahresanfang lag der Umweltverträglichkeitsbericht öffentlich aus. Er konnte in der Gemeinde Grünheide (Mark), der Stadt Erkner und dem Amt Spreenhagen sowie im Landesamt für Umwelt am Standort in Frankfurt (Oder) eingesehen werden. Auch im Internet war der Bericht veröffentlicht worden. Bis vergangenen Donnerstag waren bereits rund 145 Einwendungen zu Themen wie Wasser, Wald, Naturschutz und Verkehr eingegangen.

Tesla-Fabrik soll 2021 fertig sein

Noch in diesem Monat wird mit dem ersten Spatenstich gerechnet, nach der öffentlichen Anhörung der Einwendungen am 18. März. Die Genehmigungen sollen dann im Sommer vorliegen. Ab Mitte nächsten Jahres will Tesla in Grünheide 500 000 Elektrofahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle bauen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 5. März 2020 10:04 Uhr

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