Tesla darf weiter roden: Protest von Umweltschützern

Tesla darf weiter roden: Protest von Umweltschützern

Umweltschützer haben Protest gegen die vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erlaubte Rodung des Geländes für die geplante Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla angekündigt.

Kiefernstämme liegen an einer Baustraße

© dpa

Kiefernstämme liegen an einer Baustraße auf dem künftigen Gelände der Tesla Gigafactory.

Seit den Morgenstunden seien «zwei Menschen im Wald», sagte ein Sprecher der Umweltgruppe «Baumpirat:innen» der Deutschen Presse-Agentur am Freitagmorgen (21. Februar 2020). Die Umweltschützer wollen auf unbestimmte Zeit Bäume besetzen und im Wald ausharren. Der Polizei lagen am Morgen zunächst keine Informationen darüber vor, dass Umweltschützer auf dem Gelände sind.

Beschluss des Oberverwaltungsgericht ist nicht anfechtbar

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies am Donnerstag die Eilanträge zweier Umweltverbände gegen die vorzeitige Zulassung des Rodens in zweiter Instanz zurück (OVG 11 S 8.20). Damit kann Tesla noch vor dem Beginn der Vegetationsperiode weiter Bäume auf einem Teil des Geländes fällen - es geht zunächst um rund 90 Hektar. Der Beschluss ist nicht anfechtbar. Die Umweltschützer halten die Rodung für rechtswidrig, weil die Fabrik noch nicht abschließend genehmigt ist.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 21. Februar 2020 10:33 Uhr

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