Rodungen auf Tesla-Gelände gehen weiter

Rodungen auf Tesla-Gelände gehen weiter

Auf dem Tesla-Gelände in Grünheide bei Berlin sind am Freitag die Rodungen fortgesetzt worden.

Tesla beginnt mit dem Roden für neues Werk

© dpa

14.02.2020, Brandenburg, Grünheide: Mit einem Holzvollernter werden Bäume für das Tesla-Werk gefällt.

Es sei zu beobachten, wie Bäume nacheinander umstürzten, berichtete ein dpa-Reporter am Freitagmorgen (14. Febraur 2020). Nach Angaben der Polizeidirektion Ost waren Beamte vor Ort, um die Situation zu beobachten. Von Störungen etwa durch Demonstranten war zunächst nichts bekannt, wie ein Sprecher mitteilte. Eine Sprecherin des US-Elektroautoherstellers Tesla bestätigte am Morgen lediglich, dass die Arbeiten tags zuvor begonnen hätten. Weitere Details, etwa wie lange die Rodungen dauern sollten, nannte sie zunächst nicht.

Umweltrechtliches Genehmigungsverfahren läuft noch - Tesla rodet vorerst auf eigenes Risiko

Tesla will auf dem Gelände in Brandeburg ein neues Werk errichten. Am Donnerstag hatte das Umweltministerium mitgeteilt, das Landesamt für Umwelt habe die Zulassung für einen vorzeitigen Beginn der Rodung des knapp 92 Hektar großen Waldstücks erteilt. Das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren laufe aber weiter. Das Ministerium machte deutlich, dass Tesla «auf eigenes Risiko» mit den Arbeiten starten dürfe. Sollte die Genehmigung für das Vorhaben doch nicht erteilt werden können, müsste der Investor demnach im Wald Ersatzflächen wieder aufforsten. Laut Ministerium gelten zudem zahlreiche Auflagen zum Schutz der Umwelt und der Bevölkerung für die Zeit während der Arbeiten.
Mann beim Jubel
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 14. Februar 2020 10:18 Uhr

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