Tesla: Für höhere Wasserentnahme fehlt Verband Genehmigung

Tesla: Für höhere Wasserentnahme fehlt Verband Genehmigung

Einen erhöhten Wasserbedarf in der Region durch die Ansiedlung des Elektroautobauers Tesla kann der zuständige Verband Strausberg-Erkner bislang nicht liefern.

Tesla plant Fabrik in Brandenburg

© dpa

Im Waldgebiet plant Tesla den Bau einer Fabrik.

18,2 Millionen Kubikmeter würden mit der neuen Fabrik insgesamt pro Jahr benötigt, aber nur knapp 11 Millionen Kubikmeter dürften aus den Brunnen entnommen werden, sagte Sandra Ponesky, Sprecherin des Wasserverbandes, am Donnerstag (06. Februar 2020) auf Anfrage. Um mehr Wasser über die Brunnen aus dem Grundwasser zu gewinnen, seien Genehmigungen des Landesumweltamtes erforderlich - die fehlten bislang.

Geplante Fabrik braucht bis 372 Kubikmeter öffentliches Trinkwasser pro Stunde

Das Landesamt überwacht landesweit das Wasserreservoir, dass nicht vollständig aufgebraucht werden darf. Am Mittwoch hatte der Wasserverband in Strausberg (Märkisch-Oderland) auf einer außerordentlichen Sitzung der Verbandsversammlung über die Auswirkungen durch die Ansiedlung der Fabrik beraten.
Mann beim Jubel
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Nach bisherigen Planungen braucht das US-Unternehmen Tesla für die Fabrik bis zu 372 Kubikmeter öffentliches Trinkwasser pro Stunde. Es hat angekündigt, die Menge zu reduzieren.

Intensive Gespräche mit dem Wasserverband

Die Lösung der Fragen rund um die Wasserversorgung befinde sich im Prozess, sagte Frauke Zelt, Sprecherin des Umweltministeriums, auf Anfrage. Die Genehmigungsbehörde sei dazu in intensiven Gesprächen mit dem Wasserverband.
Nach Angaben des Wasserverbandes entspricht die bislang bekannte Menge, die Tesla benötigt, dem jährlichen Wasserbedarf von rund 71 500 Menschen. Aktuell werden etwa knapp 11 Millionen Kubikmeter Trinkwasser entnommen. 2021 wären durch den Tesla-Bedarf 14 Millionen Kubikmeter nötig - laut Verband sind insgesamt dann aber rund 18,2 Millionen Kubikmeter erforderlich, da auch Reserven für Trockenheit und bei weiterem Zuzug von Menschen vorgehalten werden müssten, hieß es.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 7. Februar 2020 08:17 Uhr

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