Ausschuss entscheidet über Kaufvertrag für Tesla-Gelände

Ausschuss entscheidet über Kaufvertrag für Tesla-Gelände

Der Finanzausschuss des Brandenburger Landtags will am heutigen Donnerstag (9. Januar 2020) über den Kaufvertrag mit dem US-Elektroautohersteller Tesla für das geplante Fabrik-Gelände in Grünheide (Oder-Spree) entscheiden.

Güterverkehrszentrum (GVZ) Freienbrink in der Gemeinde Grünheide

© dpa

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Freienbrink in der Gemeinde Grünheide. Tesla will dort seine europäische Fabrik für Elektroautos errichten.

Der Ausschuss tagt allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll der Kaufpreis für das gut 300 Hektar große Gelände bei knapp 41 Millionen Euro liegen.
Der Tesla-Vorstand will laut Landesregierung allerdings erst bis Mitte Januar entscheiden, ob er den Vertrag billigt, den Tesla kurz vor Weihnachten mit dem Land ausgehandelt hat. Die oppositionelle Linke im Landtag hatte das schnelle Vorgehen der Landesregierung im Vorfeld der Ausschusssitzung kritisiert. Denn als Grundlage für den Kaufvertrag fehle noch ein Wertgutachten, das erst Ende Januar vorliege, sagte der Linke-Abgeordnete Ronny Kretschmer.
Tesla will östlich von Berlin bis zu 500 000 Fahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle im Jahr bauen. Der Start der Produktion ist für Juli 2021 vorgesehen, wie aus dem Bericht der neugegründeten Tesla Manufacturing Brandenburg zur Umweltverträglichkeit hervorgeht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. Januar 2020 09:03 Uhr

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