Steinbach hält Zeitplan von Tesla-Fabrik für ehrgeizig

Steinbach hält Zeitplan von Tesla-Fabrik für ehrgeizig

Der Zeitplan für die geplante Fabrik des US-Elektroautoherstellers Tesla in Brandenburg ist nach Ansicht des Wirtschaftsministeriums ehrgeizig.

Jörg Steinbach

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Jörg Steinbach spricht während einer Pressekonferenz zur Ankündigung von Tesla, im Land Brandenburg zu investieren.

«Risiken in der absoluten Durchführung sehe ich ehrlich gesagt gar keine. Das Schlüsselwort ist «timeline», ob wirklich die Zeitachse, die Tesla sich selber vorgenommen wird, hundertprozentig tragen wird», sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.

Tesla sei «seines eigenen Glückes Schmied»

«Ich bin ganz froh darüber, dass wir da nicht die Gesamtverantwortung haben, sondern Tesla auch seines eigenen Glückes Schmied ist», sagte der Minister. «Sie müssen die Unterlagen so vollständig und hoch qualitativ einreichen, dass auch eine schnellstmögliche Prüfung gegeben ist.»

Baustart für das Tesla-Werk im Frühjahr 2020

Tesla-Chef Elon Musk hatte das Projekt überraschend am 12. November 2019 angekündigt. Die geplante Fabrik soll in Grünheide auf einer Industriefläche nahe der Autobahn 10 entstehen. Laut Steinbach sollen in der ersten Ausbaustufe geschätzt über 3000 Arbeitsplätze entstehen. Tesla plane, dass die Bauarbeiten im ersten Quartal 2020 beginnen, Produktionsstart solle 2021 sein.
Bis die von Brandenburg geplanten EU-Beihilfen genehmigt sind, wird voraussichtlich noch einige Zeit vergehen. «Nach üblichen Verfahren gehen wir von eineinhalb bis zwei Jahren aus», sagte Steinbach. «Dieses ist kein Geld, mit dem wir gewunken haben und was die Entscheidung beeinflusst hat», meinte er.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. November 2019 08:30 Uhr

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