BASF-Chef: Wollen großer Spieler auf Batterie-Markt werden

BASF-Chef: Wollen großer Spieler auf Batterie-Markt werden

BASF-Chef Martin Brudermüller sieht die Kathodenfertigung für Batteriezellen in der Lausitz als einen Schritt, auf dem Batteriematerialienmarkt mitführend zu werden.

BASF Schwarzheide - Bau der Produktionsanlage Kathodenmaterialien

© dpa

Die Baustelle für ein Werk für Batteriematerialienproduktion auf dem Gelände der BASF Schwarzheide GmbH.

BASF wird in der neuen Anlage Kathodenmaterialien für 400 000 Elektrofahrzeuge pro Jahr herstellen. Zudem baut der Chemieriese eine Prototypanlage für Batterierecycling. Ziel ist es laut Unternehmen, den Kreislauf zu schließen, um führend im Recycling von Lithium-Ionen-Batterien für die Autoindustrie zu werden. Das Projekt ist ein stategisches Föderprojekt der EU-Kommission (IPCEI) und wird von Bund sowie Land finanziell gefördert.

BASF denkt in Schwarzheide über Expansion nach

Was die Kapazität in der Lausitz angeht, denkt das Unternehmen nach Worten von Brudermüller auch über nächste Stufen nach. Platz dafür sei genügend da, sagte er der Zeitung. Auch deshalb werde in Schwarzheide eine erste Pilotanlage für das Recycling von Batterien bis 2023 gebaut. «In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts steht dann die Entscheidung an über ein großindustrielles Recycling, um vor allem Nickel als Sekundärrohstoff wiederverwerten zu können.» Wo dieses Projekt verwirklicht wird, ist noch ungeklärt. Entscheidend seien die Erfahrungen und Ergebnisse aus der Pilotanlage, wie Linda Bottin, Sprecherin von BASF am Standort Schwarzheide auf Nachfrage betonte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 19. Oktober 2021 09:46 Uhr

Weitere Meldungen