Corona: Weniger ostdeutsche Unternehmen fürchten um Existenz

Corona: Weniger ostdeutsche Unternehmen fürchten um Existenz

Die Zahl der ostdeutschen Unternehmen, die sich durch Corona in ihrer Existenz bedroht fühlen, ist gesunken.

ifo Institut

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Bei einer Umfrage des ifo-Institus im Juni gaben 13,8 Prozent der Unternehmen an, dass sie durch die Pandemie existenziell gefährdet seien. Im Februar 2021 bangten noch 19,4 Prozent der Befragten in den ostdeutschen Ländern inklusive Berlin um ihre Existenz, wie das Institut am Freitag mitteilte.
Besonders im ostdeutschen Handel ist die Stimmung inzwischen deutlich besser. Nur noch 8,3 Prozent der Branchenunternehmen machten sich bei der aktuellen Umfrage Sorgen um ihre Existenz. Im Februar äußerte sich noch knapp jeder Vierte (23,4 Prozent) entsprechend. Auch bei den Industrieunternehmen ist die Zahl derjenigen mit Existenzängsten leicht gesunken auf 8,9 Prozent (vorher: 12,2).
Laut Umfrage ist die Stimmung nur in einem einzigen ostdeutschen Sektor schlechter geworden: Dem Baugewerbe. Hier meinen inzwischen 8,7 Prozent, dass Corona und seine Folgen die Existenz bedrohen. Im Februar lag der Wert noch bei 6,9 Prozent.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 13. August 2021 12:11 Uhr

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