Winterwetter und Corona bremsen ostdeutsche Bauwirtschaft

Winterwetter und Corona bremsen ostdeutsche Bauwirtschaft

Winterliches Wetter und die Corona-Pandemie haben die Stimmung in der ostdeutschen Bauwirtschaft im ersten Quartal getrübt.

Baukräne ragen in den Himmel

© dpa

Baukräne ragen in den Himmel.

Bauleistungen seien weniger nachgefragt worden, und die Bautätigkeit sei zurückgegangen, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes, Robert Momberg, am Dienstag (25. Mai 2021). Den Angaben zufolge lag das Volumen aller Aufträge von Januar bis März bei 3,8 Milliarden Euro - 5,8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Vor allem die Aufträge im öffentlichen Bau gingen laut Verband deutlich zurück. Betroffen sind demnach sowohl der Straßen- als auch der Wohnungsbau. «Während die Bauwirtschaft bisher vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen ist, befürchten wir nun, dass durch ausbleibende Investitionen eine Bau-Krise herbeigeführt wird», so Momberg.
Zugleich beklagte der Verband einen «dramatischen Rückgang» beim Umsatz im Wohnungsbau. Er sank in diesem Bereich um mehr als 21 Prozent auf knapp 751 Millionen Euro. Insgesamt verbuchte das Baugewerbe in Ostdeutschland in dieser Zeit Umsätze von 3,2 Milliarden Euro - ein Minus von 13,5 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres.
Der Bauindustrieverband Ost vertritt die Interessen von 260 Unternehmen mit rund 20.000 Beschäftigten in den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 25. Mai 2021 15:32 Uhr

Weitere Meldungen