IHK fordert Unterstützung für Corona-Impfungen in Betrieben

IHK fordert Unterstützung für Corona-Impfungen in Betrieben

Die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) hat Unterstützung bei der Organisation von Corona-Impfungen in den Betrieben gefordert.

Ein S-Bahnfahrer in Berlin erhält eine Impfung

© dpa

Ein S-Bahnfahrer in Berlin erhält eine Impfung mit dem Impfstoff Moderna.

«Dass Betriebsärzte ab dem 7. Juni Teil der Impfkampagne sind, ist ein wichtiger Schritt zur Eindämmung der Pandemie», sagte IHK-Präsidentin Beatrice Kramm am Mittwoch. Die Bereitschaft unter den Berliner Unternehmen, sich daran zu beteiligen, sei groß. «Damit sie es aber auch können, bedarf es jetzt der Unterstützung durch die Politik», sagte Kramm. Ein wichtiger Baustein könne sein, die Impfzentren für das betriebliche Impfen durch kleine und mittelgroße Unternehmen in den Randzeiten zu nutzen.
Diese Betriebe verfügten in vielen Fällen nicht über die logistischen und finanziellen Ressourcen, um die betriebsärztliche Impfung bei sich anzubieten. «Notwendig sind aus unserer Sicht Anreize für Unternehmen zu schaffen, eigene Impfstraßen aufzubauen, um sie für ihre Belegschaften sowie andere, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, zur Verfügung zu stellen», so Kramm. Die IHK werde dazu ihren Beitrag leisten, Unternehmen vernetzen und Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. Mai 2021 20:34 Uhr

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