Hertha-Teilhaber Windhorst macht Kasse beim Start-up Fyber

Hertha-Teilhaber Windhorst macht Kasse beim Start-up Fyber

Der Hertha-Investor Lars Windhorst hat sieben Jahre nach der Übernahme des Berliner Start-up-Unternehmens Fyber sein Investment mit seiner britischen Tennor Holding vergoldet.

Hertha-Investor Windhorst

© dpa

Der Investor von Fußball-Bundesligist Hertha BSC Lars Windhorst spricht bei einem Interview.

Für 600 Millionen US-Dollar (rund 500 Mio Euro) wird der texanische Konzern Digital Turbine Inc. mehr als 90 Prozent der Fyber-Anteile von Tennor übernehmen, kündigte das Windhorst-Unternehmen am Montag (22. März 2021) in Berlin an. Windhorst war 2014 mit seiner Firma RNTS Media für rund 160 Millionen Euro bei Fyber eingestiegen. Fyber ist ein Berliner Technologie-Anbieter, der Werbung gezielt auf mobile Endgeräte bringt und Tools für die Vermarktung von Apps entwickelt.

Angebote für global tätige Mobilfunkbetreiber möglich

Windhorst erklärte, er freue sich «sehr über diese nächste Phase für die Technologie und das Team bei Fyber». Durch den Zusammenschluss mit Digital Turbine erreichten die beiden Unternehmen nun eine kritische Größe, um auch global tätigen Mobilfunkbetreibern und Endgeräteherstellern ein attraktives Technologieangebot unterbreiten zu können. Fyber werde von den Synergien mit Digital Turbines profitieren, die auf mehr als einer halben Milliarde mobiler Geräte vertreten seien.

49,9 Prozent der GmbH & Co. KGaA beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC erworben

Tennor ist hierzulande vor allem bekannt, weil das Unternehmen beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC für 224 Millionen Euro 49,9 Prozent der GmbH & Co. KGaA erworben hat. Für Windhorst ist der erfolgreiche Abschluss des siebenjährigen Investments in Fyber Teil einer Comeback-Geschichte, nachdem er nach dem Platzen der Internetblase im Jahr 2001 finanziell in Schwierigkeiten geraten war.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 22. März 2021 15:28 Uhr

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