Ein Drittel weniger Firmeninsolvenzen im Februar

Ein Drittel weniger Firmeninsolvenzen im Februar

Trotz großer wirtschaftlicher Schwierigkeiten in der Corona-Krise gehen weiterhin nur wenige Berliner Unternehmen in die Insolvenz. Nach Angaben des zuständigen Amtsgerichts Charlottenburg wurden im Februar 265 Verfahren angemeldet, ein Drittel weniger als im Februar 2020.

Schriftzug "Insolvenz"

© dpa

Der Schriftzug «Insolvenz» steht auf einem Tisch zwischen anderen Scrabble-Buchstaben.

Seit April des vergangenen Jahres liegen die Zahlen deutlich unter den jeweiligen Vorjahreswerten. Denn weil die Anti-Corona-Maßnahmen vielen Unternehmen die Geschäfte erschwerten oder gar unmöglich machten, wurde die Pflicht zum Insolvenzantrag für einen Großteil der Firmen ausgesetzt. Für überschuldete Firmen, bei denen die Auszahlung von Staatshilfen noch aussteht, bleibt die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, sogar bis Ende April ausgesetzt. Im vergangen Jahr hatte es beim Amtsgericht 3277 Insolvenzanträge gegeben. Das waren gut 24 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch im Januar dieses Jahres wurden daher weniger Insolvenzanträge gestellt - es waren 297 nach 392 im Januar 2020.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 16. März 2021 07:23 Uhr

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