MBB-Tochter Friedrich Vorwerk plant Börsengang noch im März

MBB-Tochter Friedrich Vorwerk plant Börsengang noch im März

Der Anbieter von Energieinfrastruktur Friedrich Vorwerk will bis Ende März an die Börse gehen.

Angeboten werden sollen neue Aktien im Zuge einer Kapitalerhöhung sowie Anteilsscheine von Altaktionären inklusive einer möglichen Mehrzuteilung, wie Friedrich Vorwerk am Montag (08. März 2021) mitteilte. Angestrebt ist ein Streubesitz von rund 45 Prozent, wobei der Vorstandsvorsitzende Torben Kleinfeldt und die Muttergesellschaft MBB SE auch zukünftig jeweils einen wesentlichen Anteil am Unternehmen halten sollen.

Börsengang im ersten Quartal

Mit dem Bruttoemissionserlös aus den neu ausgegebenen Aktien in Höhe von etwa 90 Millionen Euro will das Unternehmen vor allem das Wasserstoff- und Stromgeschäft des Unternehmens ausbauen. Der Börsengang sei noch im laufenden ersten Quartal geplant, hieß es. Angestrebt wird die Zulassung der Aktien zum Handel im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse.
Friedrich Vorwerk setzte den Angaben zufolge 2020 mit mehr als 1300 Mitarbeitern rund 291 Millionen Euro um. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug 59 Millionen Euro. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2020 erreichte 307 Millionen Euro.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. März 2021 09:39 Uhr

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