Handelsbilanz zeigt Gewinner und Verlierer der Corona-Krise

Handelsbilanz zeigt Gewinner und Verlierer der Corona-Krise

Mehr Lebensmittel, weniger Kleidung und Möbel: Im Corona-Jahr 2020 haben die Menschen anders einkauft, das macht sich auch in der Bilanz des Berliner Handels bemerkbar.

Geld

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Euro-Münzen auf Euro-Banknoten.

Lebensmittelmärkte legten kräftig zu und stellten neue Leute ein. Fachgeschäfte und Warenhäuser für Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf dagegen büßten im Schnitt zwei Prozent ihres Umsatzes ein, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag (02. März 2021) mitteilte. Unterm Strich übertraf der Branchenumsatz den Vorjahreswert um 2,1 Prozent, bereinigt um Preissteigerungen lag das Plus noch bei 0,9 Prozent.

Online-Händler steigerten Umsatz um mehr als 18 Prozent

Auch in Elektronikmärkten kauften die Berliner seltener ein. Allerdings wurden nach Branchenangaben bundesweit mehr Laptops, Fernseher und Küchengeräte gekauft - jedoch online. Weil Geschäfte zeitweise schlossen und Kunden zu Hause blieben, konnten Berliner Online-Händler ihren Umsatz um mehr als 18 Prozent steigern. Mehr als jeden fünften Euro nahm der Berliner Einzelhandel im Internet ein. Trotz des hohen Online-Anteils blieb das Wachstum des Hauptstadt-Einzelhandels insgesamt unter dem Bundesdurchschnitt, der ein etwas höheres Plus zeigte.
Agentur für Arbeit
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Nach dem vor allem saisonbedingten Anstieg im Januar ist die Arbeitslosigkeit in der Hauptstadt im Folgemonat wieder leicht zurückgegangen. 211 918 Menschen waren in Berlin im Februar arbeitslos gemeldet. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. März 2021 13:48 Uhr

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