IBB zu Novemberhilfen: 227 Millionen Euro ausgezahlt

IBB zu Novemberhilfen: 227 Millionen Euro ausgezahlt

Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat inzwischen Novemberhilfen in Höhe von 227 Millionen Euro ausgezahlt. Das entspreche knapp 60 Prozent des beantragten Fördervolumens, teilte die IBB am 26. Februar 2021 mit.

Investitionsbank Berlin

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Der Eingang der Investitionsbank Berlin (IBB).

Mit rund 23 700 bearbeiteten Anträgen seien demnach rund 83 Prozent des Bestands abgearbeitet. Zu den Dezemberhilfen äußerte sich die IBB zunächst zurückhaltender. Hier seien bislang rund 24 100 Anträge eingegangen, hieß es. Drei Viertel davon wurden laut IBB inzwischen abgearbeitet. Fördersummen nannte sie am Freitag aber nicht. Aufgrund der schleppenden Auszahlungen waren Bund und Länder in die Kritik geraten. Die Hilfsanträge mussten die betroffenen Unternehmen in der Corona-Krise beim Bund einreichen. Die Investitionsbank konnte eigenen Angaben zufolge erst Wochen später auf die Daten zugreifen. Für Montag kündigte sie einen weiteren Bearbeitungsschub an.
Seit Mitte Februar können Unternehmen auch Anträge für das dritte Überbrückungshilfsprogramm des Bundes stellen. Hier seien für Berlin bislang 1300 Anträge eingegangen. Bei der Neustarthilfe für Soloselbstständige liegen demnach 8600 Anträge vor. Mit den Hilfen will der Bund Unternehmen, Selbstständige und Vereine unterstützen, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind. Bei den November- und Dezemberhilfen schießt die Bundesregierung dabei bis zu 75 Prozent des jeweiligen Vorjahresumsatzes bei.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 27. Februar 2021 19:32 Uhr

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