IBB: Auszahlung der Novemberhilfen kommt gut voran

IBB: Auszahlung der Novemberhilfen kommt gut voran

Nach langer Verzögerung kommt die Investitionsbank Berlin (IBB) mit der Auszahlung der Novemberhilfen an die von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen voran.

Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender der IBB

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Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender der ibb (Investitionsbank Berlin).

«Insgesamt sind nun 19 300 von insgesamt 28 000 Anträgen komplett ausgezahlt», teilte die Investitionsbank Berlin (IBB) am 29. Januar 2021 mit. Das entspreche einer Summe von 190 Millionen Euro. Wie groß die beantragte Gesamtsumme ist, wurde zunächst nicht bekannt. Die noch offenen Anträge sollen größtenteils bis Mitte Februar abgearbeitet sein. Seit Donnerstag könne die IBB auch die Anträge für die Dezemberhilfen bearbeiten, hieß es.
Branchenverbände des Einzelhandels und der Gastronomie hatten die Verzögerungen bei der Auszahlung in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder kritisiert. Die Anträge müssen die betroffenen Unternehmen über ihren Steuerberater an den Bund stellen. Die IBB konnte eigenen Angaben zufolge aber erst seit Mitte Januar auf die Dokumente zugreifen. Deutlich schneller liefen die Überweisungen der sogenannten Abschlagszahlungen in Höhe von inzwischen bis zu 50 000, die vor allem kleinen Unternehmern und Soloselbstständigen helfen sollten. Hier seien rund 90 Prozent der Anträge bearbeitet.
«Die prekäre Situation vieler Antragsteller, die bisher keine oder nur die Abschlagszahlungen erhalten haben, ist uns bewusst», sagte der IBB-Vorstandsvorsitzende Jürgen Allerkamp. «Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck an der Auszahlung der restlichen Anträge und appellieren an die Gläubiger der vom Lockdown betroffenen Unternehmen, wo immer es geht, Geduld zu beweisen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 29. Januar 2021 20:15 Uhr

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