Berlin bleibt «Fairtrade-Stadt»

Berlin bleibt «Fairtrade-Stadt»

Berlin darf sich wegen vielfältiger Bemühungen um fairen Handel für weitere zwei Jahre «Fairtrade-Stadt» nennen.

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Die Auszeichnung sei der Stadt erstmalig 2018 durch den Verein TransFair verliehen und nun verlängert worden, teilte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag (21. Oktober 2020) mit. Denn seither habe Berlin sein Engagement weiter ausgebaut.

Viele Bestandteile des Schulessens aus fairem Handel

So stammten Reis, Bananen und Ananas beim Schulessen seit diesem Schuljahr aus fairem Handel. Ein neugegründetes Aktionsbündnis Fairer Handel Berlin vernetze und koordiniere vielfältige Akteure und gebe Impulse für Kampagnen und Projekte.

Einführung einer «fairen Hauptstadtschokolade» geplant

Am 15. Oktober habe eine Kompetenzstelle Faire Beschaffung ihre Arbeit aufgenommen. Dort werde die Verwaltung auf Landes- und Bezirksebene geschult, um bei öffentlichen Beschaffungsvorgängen auch Sozialstandards zugrundezulegen. Geplant sei auch die Einführung einer «fairen Hauptstadtschokolade», so Pop.

Über 700 deutsche «Fairtrade-Städte»

Berlin ist eine von über 700 deutschen «Fairtrade-Städten». Auch sieben Berliner Bezirke tragen diese Auszeichnung. Das globale Netzwerk umfasst den Angaben zufolge mehr als 2000 Städte in 36 Staaten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 21. Oktober 2020 19:32 Uhr

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