Wirtschaftssenatorin begrüßt Corona-Hilfen des Bundes

Wirtschaftssenatorin begrüßt Corona-Hilfen des Bundes

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop hat erfreut auf die Ankündigung des Bundes reagiert, Unternehmen in der Corona- Krise weiter zu helfen.

Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen)

© dpa

«Der Corona-Herbst bringt weitere Einbußen insbesondere bei Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungsbranche», erklärte die Grünen-Politikerin am Mittwoch (14. Oktober 2020). Frühere Versprechen der Bundesregierung und aller Parteien seien klar gewesen: Gesunde Unternehmen sollen durch die Krise kommen und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben. «Es wäre nicht verständlich, wenn nun auf halbem Weg der Bazooka die Power ausginge», meinte Pop. Sie verwies darauf, dass Berlin bereits eigene Hilfen konzipiert habe.
Weil immer noch viele Betriebe durch die Krise stark belastet sind, will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bei Hilfen nachbessern. So sollen die bisher bis zum Jahresende laufenden Überbrückungshilfen um ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert werden. Im Wirtschaftsministerium wird zudem an bessere Abschreibungsmöglichkeiten sowie Elemente eines Unternehmerlohnes gedacht - erstattet werden bisher fixe Betriebskosten wie Mieten oder Pachten.
Wirtschaftsverbände hatten beklagt, viele Hilfen kämen etwa bei Selbstständigen nicht an. Für Überbrückungshilfen hatte der Bund 25 Milliarden Euro eingeplant. Davon wurden aber erst 1,1 Milliarden Euro bewilligt.
Der Senat will als nächsten Schritt Gastronomen unterstützen, die wegen der nächtlichen Sperrstunde zur Eindämmung der Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Sie können bis zu 3000 Euro Zuschuss für Mietkosten beantragen. Am Abend wollte der Senat das beschließen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 14. Oktober 2020 16:05 Uhr

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