Überbrückungshilfe-Anträge in Höhe von 98 Millionen Euro

Überbrückungshilfe-Anträge in Höhe von 98 Millionen Euro

In Berlin sind bis Ende September rund 6000 Anträge von Unternehmen auf die sogenannte Überbrückungshilfe mit einem Volumen von fast 98 Millionen Euro eingegangen.

Eine Frau hält eine Geldbörse mit Banknoten in der Hand

© dpa

Eine Frau hält eine Geldbörse mit Banknoten in der Hand.

Rund die Hälfte davon (45,1 Prozent) wurde bislang bewilligt mit einem Fördervolumen von rund 49 Millionen Euro, wie aus einer Übersicht des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht, die dpa vorlag. Zuvor hatte das Nachrichtenportal «The Pioneer» berichtet. Die durchschnittliche Höhe pro Antrag betrug demnach bundesweit bislang rund 13 400 Euro.
Die Überbrückungshilfen sind Zuschüsse des Bundes zu den Fixkosten der Unternehmen und bemessen sich an der Höhe des Umsatzrückgangs. Sie sollen die wirtschaftliche Existenz betroffener Unternehmen, Soloselbstständiger sowie von Freiberuflern sichern. Die Bundesregierung hatte kürzlich diese Zuschüsse bis Jahresende verlängert sowie erhöht und die Zugangsbedingungen vereinfacht. Demnach können Unternehmen je nach Höhe der Fixkosten für die Monate September bis Dezember bis zu 200 000 Euro an Förderung erhalten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 1. Oktober 2020 13:23 Uhr

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