Ein Jahr nach Neustart: Lila Bäcker in Gewinnzone

Ein Jahr nach Neustart: Lila Bäcker in Gewinnzone

Ein Jahr nach ihrem Neustart aus der Insolvenz hat sich die Bäckereikette Lila Bäcker (Neubrandenburg) in die Gewinnzone vorgearbeitet.

Lila Bäcker

© dpa

«Wir schreiben seit Juli schwarze Zahlen», sagte Geschäftsführerin Viola Kaluza am Mittwoch (30. September 2020) vor Journalisten in Neubrandenburg. Deshalb werde man nun in ein moderneres Erscheinungsbild der Filialen investieren, von denen etliche aus alten Zukäufen in Berlin und Brandenburg noch unter alten Namen laufen. In einer Pilotphase sollen 13 Filialen mit einem helleren und einheitlichen lila Aussehen umgestaltet werden. Das könne eine fünfstellige Summe pro Laden kosten.

Lila Bäcker profitiert durch Heimat-Urlauber

Sollte sich das rentieren, werde es 2021 bei allen 270 Filialen gemacht. «Wir haben auch unter Corona gelitten, aber profitieren davon, dass die Leute jetzt mehr Urlaub in Deutschland machen», erklärte Kaluza. Dies zahle sich vor allem im Norden aus, dagegen sei Berlin ein «sehr heiß umkämpfter Markt.» Zu der Backkette, die auch unter «Unser Heimatbäcker» firmiert, gehören rund 2100 Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 30. September 2020 14:18 Uhr

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