Konjunktureinbruch in Region vergleichsweise gering

Konjunktureinbruch in Region vergleichsweise gering

Die Berliner und Brandenburger Wirtschaft ist während der Corona-Krise zwar eingebrochen - doch im bundesweiten Vergleich ist die Region noch glimpflich davon gekommen.

Wirtschaftswachstum

© dpa

In Berlin ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent zurück, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag (24. September 2020) mitteilte. In Brandenburg schrumpfte das BIP im selben Zeitraum um 4,9 Prozent. Nach vorläufigen Berechnungen sei damit die Wirtschaftsleistung in Berlin und Brandenburg deutlich weniger stark eingebrochen als im Bundesdurchschnitt (–6,6 Prozent).

Gastgewerbe besonders schwer betroffen

Demnach litt in Berlin und Brandenburg vor allem der Dienstleistungssektor: «Besonders das Gastgewerbe war stark betroffen.» Abgeschwächt worden sei die negative Entwicklung «in erster Linie durch das Wirtschaftswachstum im Baugewerbe, bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern und in der Öffentlichen Verwaltung».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 24. September 2020 11:21 Uhr

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