Rocket Internet schreibt rote Zahlen im ersten Halbjahr

Rocket Internet schreibt rote Zahlen im ersten Halbjahr

Der Berliner Start-Up-Investor Rocket Internet hat im ersten Halbjahr einen kleinen Verlust gemacht.

"Rocket" steht auf der Tür des Unternehmenssitzes

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Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 12 Millionen Euro nach einem Gewinn von 548 Millionen Euro vor einem Jahr, wie das MDax-Unternehmen am Freitag (18. September 2020) in Berlin mitteilte. Wesentliche Beteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen von Rocket Internet hatten auch im zweiten Quartal rote Zahlen eingefahren. Dennoch hätten sie sich operativ trotz Covid-19-Krise gut entwickelt, hieß es vom Konzern.

Rocket will Börse verlassen

Im Jahresverlauf besserte sich die Bilanz für Rocket gegenüber dem ersten Quartal ohnehin deutlich, nach drei Monaten hatte ein Verlust von 162 Millionen Euro unter dem Strich gestanden. Die Börsenkurse von Beteiligungen entwickelten sich laut Rocket-Chef Oliver Samwer im zweiten Quartal positiv. Ende August verfügte Rocket Internet netto über liquide Mittel von 1,2 Milliarden Euro. Ende April waren es noch 1,9 Milliarden Euro gewesen. Rocket will sich von der Börse zurückziehen und hat Anfang September den Investoren den Rückkauf der Aktien zu 18,57 Euro angeboten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 23. September 2020 14:20 Uhr

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