Umsatz mit neuen Autos sinkt deutlich

Umsatz mit neuen Autos sinkt deutlich

Ein neues Auto haben derzeit vermutlich relativ wenige Berliner und Brandenburger vor der Tür. Denn im ersten Halbjahr brach durch die coronabedingte Schließung der Kfz-Handel ein.

Volkswagen

© dpa

Ein Autotransporter mit Neuwagen fährt über eine Landstraße.

In Berlin machten die Händler 14,9 Prozent weniger Umsatz, in Brandenburg waren es 12,1 Prozent, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am 07. September 2020 mitteilte. Auch Kurzarbeit und steigende Arbeitslosenzahlen dürften eine Rolle dabei gespielt haben, dass die Käufer fernblieben.
Auch das Werkstattgeschäft litt, aber nicht ganz so stark. Unterm Strich stand für die Autohäuser in Umsatzminus von 7,7 Prozent in Berlin und von 9,1 Prozent in Brandenburg. Dabei haben die Statistiker die Veränderung der Preise herausgerechnet. Einige Betriebe haben wegen des Einbruchs Personal abgebaut, die Beschäftigtenzahl ist in beiden Ländern leicht gesunken.
Ob die Lockerungen der Corona-Regeln ab Mai eine Trendwende brachten, ist noch ungewiss. Bundesweit wurden laut Kraftfahrt-Bundesamts auch im Juli und August deutlich weniger Autos zu gelassen als ein Jahr zuvor. Anfang dieses Jahres waren in Berlin nach Angaben der Behörde 1,22 Millionen Autos zugelassen, das waren 335 je 1000 Einwohner. In Brandenburg haben die Menschen mehr Autos, dort waren es 573 je 1000 Einwohner, insgesamt 1,44 Millionen. Die Auto-Dichte ist damit in beiden Ländern höher als beispielsweise vor zehn Jahren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 7. September 2020 12:34 Uhr

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