Batteriematerialien-Produktion in Schwarzheide rückt näher

Batteriematerialien-Produktion in Schwarzheide rückt näher

Der Bau einer Anlage zur Produktion von Batteriematerialien beim Chemiekonzern BASF am Standort Schwarzheide (Elbe-Elster) rückt näher.

Woidke besucht BASF Schwarzheide

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Vertreter des Bundes und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wollen am heutigen Mittwoch (19. August 2020) vor Ort den Zuwendungsbescheid für den Bau offiziell übergeben. Die Herstellung von Kathodenmaterialien am Standort Schwarzheide ist Teil eines Investitionsplans von BASF zum Aufbau einer europäischen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge. Zudem sollen mit der Modernisierung des Gas- und Dampfturbinenwerkes vor Ort unter anderem Voraussetzungen geschaffen werden, um erneuerbare Energie in die Energieversorgung des Standortes zu integrieren.

BASF ist trotz Corona im Zeitplan mit Projekten

Der Chemiekonzern befindet sich nach eigenen Angaben trotz Corona-Krise bei den beiden Projekten im Zeitplan. Sowohl die Kathodenfabrik als auch das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) sollen wie geplant 2022 in Betrieb gehen. Schwarzheide ist nach Angaben des Chemieunternehmens einer der größten Produktionsstandorte von BASF in Europa. Am Lausitzer Standort werden unter anderem Basislacke und Kunststoffe für die Automobilindustrie, Wirkstoffe für Pflanzenschutzmittel und Schaumstoffe für Sportschuhe und Matratzen hergestellt. Seinen Stammsitz hat der Chemiekonzern in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. August 2020 08:55 Uhr

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