IBB überweist rund zwei Milliarden Euro Hilfsgelder

IBB überweist rund zwei Milliarden Euro Hilfsgelder

Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat in der Corona-Krise bislang insgesamt rund zwei Milliarden Euro Soforthilfen und Darlehen an in Not geratene Unternehmer überwiesen.

Investitionsbank Berlin

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Logo der Investitionsbank Berlin (ibb).

Ein Großteil davon - knapp 1,8 Milliarden Euro - ging in Form von Zuschüssen an kleine Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten sowie an Soloselbstständige, wie die IBB am Freitag mitteilte. Von 246 000 gestellten Anträgen im Rahmen dieses Soforthilfe-Programms II hat die Bank knapp 212 455 ausgezahlt. Knapp 14 Prozent der Anträge wurden abgelehnt. 1400 weitere verbleiben mit Auffälligkeiten. In den vergangenen Wochen war der IBB vorgeworfen worden, Anträge nicht ausreichend geprüft und Hilfen zu schnell ausgezahlt zu haben. Dadurch hätten auch Betrüger abkassiert. Die Senatsverwaltung und die IBB haben die Vorwürfe stets zurückgewiesen. 109 Millionen Euro seien inzwischen zurückgezahlt worden, teilte die IBB mit.

Bisher insgesamt 4,4 Millionen Euro bewilligt und 4 200 Arbeitsplätze gesichert

Nach langem Ringen unterstützte der Senat über die Investitionsbank zuletzt auch größere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern. Das Programm, bei dem vor allem Tilgungszuschüsse und Soforthilfen in Höhe von bis zu 25 000 Euro gewährt werden, läuft noch bis Ende des Jahres. «Bisher konnten hier 177 Anträge mit einem Zuschussvolumen von 4,4 Millionen Euro bewilligt und rund 4200 Arbeitsplätze gesichert werden», hieß es. Kultur- und Medienunternehmen, für die es ebenfalls ein eigenes Zuschussprogramm gab, wurden demnach bislang mit 7,5 Millionen Euro unterstützt. Zudem gewährte die IBB an alle Betroffenen Kredite in Höhe von insgesamt 108 Millionen Euro. Die zinslosen Darlehen haben eine Laufzeit von 24 Monaten. Sämtliche Mittel stammen aus Landes- und Bundesmitteln.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 17. Juli 2020 12:30 Uhr

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