Angebote und Kampagnen sollen Hauptstadt-Tourismus ankurbeln

Angebote und Kampagnen sollen Hauptstadt-Tourismus ankurbeln

Mit mehreren Angeboten und Werbekampagnen wollen der Berliner Senat und die Tourismusgesellschaft VisitBerlin der schwer angeschlagenen Tourismusbranche der Haupstadt wieder auf die Sprünge helfen.

Der Fernsehturm hinter einer Kuppelspitze

© dpa

Der Fernsehturm hinter einer Kuppelspitze.

«Die aktuelle Durchschnittsauslastung liegt bei 7 bis 15 Prozent und an guten Tagen bei 20 Prozent», sagte VisitBerlin-Chef Burkhard Kieker bei der Vorstellung der Maßnahmen am 17. Juni 2020. «Das ist so wenig, dass sich die Hotels überlegen müssen, überhaupt zu öffnen.»

Auch Berliner sollen aktiviert werden

Auch wenn die Herbergen in der Corona-Krise schon länger für Touristen wieder öffnen dürfen, bleiben Kieker zufolge viele geschlossen oder öffneten nur einen Teil ihrer Räumlichkeiten, um Kosten zu sparen. Daher richten sich viele der neuen Angebote auch an die Berliner selbst. Mit einer WelcomeBack-Karte sollen sie Ermäßigungen für bekannte Attraktionen der Hauptstadt erhalten. Zudem wollen Hotels im Sommer mit speziellen Rabatt-Aktionen vor allem Hauptstadt-Bewohner ansprechen.

Plakat-Kampagne in vielen Bundesländern

VisitBerlin wirbt zudem auf 1000 Plakatwänden vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen um Besucher. Im Zentrum stehe dabei die Kampagne «Berlin. Auch das», mit der sich die Stadt als Städte- und Erholungsziel positionieren wolle.

Finanzielle Hilfe kommt vom Berliner Senat

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) begrüßte am Mittwoch die Maßnahmen und betonte die Unterstützung des Senats. Allein im Nachtragshaushalt habe dieser 3,3 Millionen Euro für VisitBerlin bereitgestellt. Hinzu kämen die Soforthilfemaßnahmen für die Branche.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. Juni 2020 15:37 Uhr

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